Niederlassung von Ausländern in Grenzfestungen
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B 12. 04.5
B VIII 2
B 12. Hoheitsangelegenheiten übergeordneter Gebietskörperschaften Hoheitsangelegenheiten übergeordneter Gebietskörperschaften
Hoheitsangelegenheiten übergeordneter Gebietskörperschaften >> Polizeifunktionen und sonstige Hoheitsangelegenheiten
1821-1873
Enthält: u. a.
··Anträge auf Aufnahme in den preußischen Untertanenverband
·Erteilung von vorübergehenden Aufenthaltsbewilligungen in der Festung Saarlouis bzw. Ausweisungen aus dieser
·Einzelnachweise über Familien- und Vermögensverhältnisse etc. von Personen und deren Familienangehörigen, die einen Zuzug nach bzw. Fortzug von Saarlouis beabsichtigten
·Namentliches Verzeichnis derjenigen französischen Untertanen, welche sich nach […] der Nachweisung vom 14. September 1832 in hiesiger Festung niedergelassen haben
·Namentliches Verzeichnis derjenigen Franzosen, welche sich in der Festung Saarlouis seit der preußischen Besitznahme niedergelassen haben (mit Angaben zum Beruf, den Vermögensverhältnissen, Anzahl der Kinder etc.) 1833
·Reisepass für das Ausland des Zigarrenmachers und Fotografen Sebastian Mehlbreuer, ebs. für Johann Derthinger (1860)
··Anträge auf Aufnahme in den preußischen Untertanenverband
·Erteilung von vorübergehenden Aufenthaltsbewilligungen in der Festung Saarlouis bzw. Ausweisungen aus dieser
·Einzelnachweise über Familien- und Vermögensverhältnisse etc. von Personen und deren Familienangehörigen, die einen Zuzug nach bzw. Fortzug von Saarlouis beabsichtigten
·Namentliches Verzeichnis derjenigen französischen Untertanen, welche sich nach […] der Nachweisung vom 14. September 1832 in hiesiger Festung niedergelassen haben
·Namentliches Verzeichnis derjenigen Franzosen, welche sich in der Festung Saarlouis seit der preußischen Besitznahme niedergelassen haben (mit Angaben zum Beruf, den Vermögensverhältnissen, Anzahl der Kinder etc.) 1833
·Reisepass für das Ausland des Zigarrenmachers und Fotografen Sebastian Mehlbreuer, ebs. für Johann Derthinger (1860)
Bürgermeisteramt Saarlouis (bis 1945)
Akte
Standort: Kaserne VI, Schrank S061
Rechtsstatus: Eigentum
Wolff Moses, Salomon
Comtess, Geistlicher
Schneider , Johann
Rink, Martin, Korbmacher
Scholl, Aloyse und Juli
Mehlbreuer, Sebastian , Zigarrenmacher und Fotograf
Tullius , Franz Peter
Hürtgen, Kaspar , Schneider
Kaupert , Nikolaus
Verchan, Friedrich, Schirmmacher
Krudnig, Johann
Lieser geb. Schuh, Anna
Susanna, Conrad
Martin , Karl Friedrich
Silberberg, Elias
Hanau, Lion (Witwe)
Hanau , Moses
Hanau , Bernard
Sarg, Johann
Zech , Peter
Mangin , Michel
Jahl , Lippmann, Kaufmann
Bechthold , Johann Philipp, Gastwirt
Küven, Heinrich Joseph , Schuhmachermeister
Saarlouis
01. Festung Saarlouis / Garnison Saarlouis
Lisdorf
Homburg (Saarpfalz-Kreis)
Neuforweiler
Migration
Einwanderung
Arbeitsmigration
Ausländer
Festung
Grenzfestung
Pass
Untertan
Fremdenpolizei
Aufenthaltsgenehmigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.10.2025, 11:46 MESZ