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Verkauf eines Zinses durch Johann und Anna Clebe aus Kerspenhausen an Ludwig [Landau], bestätigten Abt von Hersfeld
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Stiftungen >> Landausche Stiftung
1586 September 30
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo quingentesimo octuagesimo sextoaltera post Michaelis archangeli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann (Henn) Clebe aus Kerspenhausen (Kirspenhausen) [heute: Ortsteil von Niederaula, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] verkauft zusammen mit seiner Ehefrau Anna in wiederkäuflicher Weise einen jährlichen Zins in Höhe von 2,75 Talern (zwen thaler und trey orth eines thalers) aus genau bezeichneten Wiesen und Äckern bei Asbach (Aspach) [heute: Stadtteil von Bad Hersfeld] und bei Betzenrod (Bitzenrode) [heute: Ortsteil von Eiterfeld, Lkr. Fulda] für 55 Taler an Ludwig [Landau], bestätigten Abt von Hersfeld. Es folgen Absprachen hinsichtlich Verpfändung und Verkauf. Johann Clebe bittet Junker Reinhard von Baumbach, fürstlich-hersfeldischen Marschall, um dessen Siegel. Siegelankündigung. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Reinhard von Baumbach, fürstlich-hersfeldischer Marschall
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.