Johann (Henne) von der Eich und seine Ehefrau Kusa (Ku/o/se) verkaufen an Hermann von der Ecken, Kanoniker des Stifts Aschaffenburg, einen Zins von 1 Mark. Der Zins gefällt von ihrem Haus bei dem Lindbrunnen (Lympborne) in Gelnhausen (Geylenh[usen]). Der Käufer hat ihnen dafür 22 Pfund und 6 Schilling Heller bezahlt. Die Verkäufer verpflichten sich daher, ihm den Zins künftig jedes Jahr am 11. November (vf sante Mirtins dag, so der winther ane get) zu entrichten. Sie haben ihm den Zins vor dem Schultheißen und den Schöffen am Gericht zu Gelnhausen übertragen. Dem Kanoniker steht bereits ein jährlicher Zins von 3 Mark von dem Haus zu. Ansonsten ist dieses aber mit keinen anderen Zinsen oder Abgaben belastet. Der Käufer hat den Verkäufern ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins eingeräumt.

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Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg