Vertrag zwischen den Pfälzischen Untertanen und den Nürnbergischen (Harßdörfischen) Hintersassen zu Ober- und Unterartelshofen wegen der gemeinen Mark, des Holzgenusses aus den Gemeindehölzern, der Zulassung zum Viereramt und des Widergangs. Als Schiedsrichter werden in den sich von 1593 bis 1605 hinziehenden Streitigkeiten genannt: Sigmundt von Plieningen, kurfürstlich pfälzischer Rat und Schultheiß zu Neumarkt, Hannß Karl von Botzheim, Pfleger zu Holnstein, David Sebastian Gemmel, Pfleger zu Hartenstein, Christoff Tucher, des geheimen Rats zu Nürnberg, Niclauß Gülcher, Stadtadvokat daselbst, Johann Leykauff der Äl., Landschreiber daselbst, Georg Göringer, Hofkastner zu Neumarkt, Johann Sollfleisch, Schultheißenamtsrichter daselbst, Hannß Geörg von Rumsvelt vff Woffenbach, pfälzischer Hofrichter zu Amberg und Schultheiß zu Neumarkt, Christoff von Bischoffsheimb zu Polanden, Pfleger zu Holnstein und Helfenberg, Johann Christoff Oelhaffen, Advokat der Stadt Nürnberg, Wolff Harssdorffer zu Arteltzhoffen. Als sonstige Beteiligte werden erwähnt: Georg Pömer, Pfleger zu Velden, Hanns Wildt, Müller, Contz Scharrer, der Mendel, der Gebel, alle zu Artelshofen. Flurnamen: der Acker "am falckhenberg". - Siegler: Hs. Georg von Rumrodt, Christoff von Bischoffsheimb, Christoff Tucher, Jacob Starckh, Landpfleger.

Vollständigen Titel anzeigen
Staatsarchiv Nürnberg
Loading...