Curdt Weinner, wohnhaft zu Richensassen, und Gela, seine Frau, bekunden, daß sie der Priorin Appollonie von Flatten und dem ganzen Konvent des ,Kl...
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Urk. 24, 414
Urk. 24, A II, Kloster Germerode
Urk. 24 Kloster Germerode - [ehemals: A II]
Kloster Germerode - [ehemals: A II] >> 1500-1524
1514 September 29
Ausfert. auf Papier (Doppelblatt) mit aufgedrücktem Siegel unter Papierdecke. Rückw. gleichzeit. Rubrum.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Uff s. Michaelis.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Curdt Weinner, wohnhaft zu Richensassen, und Gela, seine Frau, bekunden, daß sie der Priorin Appollonie von Flatten und dem ganzen Konvent des ,Klosters und Gotteshauses' zu Germerode auf Wiederkauf vor dem Zinstermin um 11 rhein. gl. einen jährlich auf Michaelis zu zahlenden Zins von ½ gl. und 15 h. hess. und Landeswährung verkauft haben von ihrem Haus, ihrer Hofreite und ihrem Hof, im Dorfe Richensassen zwischen den Behausungen von Curd Moller und Hans Lyndeman gelegen, mit allen dazu gehörenden Aeckern usw. in Dorf und Feldmark, was alles von den Junkern Heimbrot, Hans und Reinhart von Boynneborg (auch Boynneborgk) gen. von Hoenstein, Gebrüdern und Vettern, zu Erbe geht. Bei Zinsversäumnis unterwerfen sich die Verkäufer geistlichem oder weltlichem Verfahren und der Pfändung und geloben, auch allen Schaden zu ersetzen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Auf Bitten der Verkäufer Heimbrot von Boynneborg als der Älteste, zugleich für seinen Bruder und Vetter, jedoch unter Vorbehalt ihrer Rechte.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Curdt Weinner, wohnhaft zu Richensassen, und Gela, seine Frau, bekunden, daß sie der Priorin Appollonie von Flatten und dem ganzen Konvent des ,Klosters und Gotteshauses' zu Germerode auf Wiederkauf vor dem Zinstermin um 11 rhein. gl. einen jährlich auf Michaelis zu zahlenden Zins von ½ gl. und 15 h. hess. und Landeswährung verkauft haben von ihrem Haus, ihrer Hofreite und ihrem Hof, im Dorfe Richensassen zwischen den Behausungen von Curd Moller und Hans Lyndeman gelegen, mit allen dazu gehörenden Aeckern usw. in Dorf und Feldmark, was alles von den Junkern Heimbrot, Hans und Reinhart von Boynneborg (auch Boynneborgk) gen. von Hoenstein, Gebrüdern und Vettern, zu Erbe geht. Bei Zinsversäumnis unterwerfen sich die Verkäufer geistlichem oder weltlichem Verfahren und der Pfändung und geloben, auch allen Schaden zu ersetzen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Auf Bitten der Verkäufer Heimbrot von Boynneborg als der Älteste, zugleich für seinen Bruder und Vetter, jedoch unter Vorbehalt ihrer Rechte.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ