. Sophia Florentina verwitwete Gräfin von Wied-Runkel, geb. Gräfin zur Lippe, Runkel, als Vormund ihres Sohnes Johann Ludwig Adolph Graf von Wied-Runkel, dann Johann Ludwig Adolph Graf von Wied-Runkel, Dierdorf, dann Christian Ludwig Graf von Wied-Runkel, Runkel, Carl Ludwig Friedrich Fürst von Wied-Runkel, Dierdorf gegen Elisabeth [Catharine] verwitwete Fürstin von Nassau-Hadamar, geb. Landgräfin von Hessen [-Rheinfels-Rotenburg], dann Johann Philipp Eugen Graf von Merode, Marquis von Westerloo als Kurator seiner Ehefrau Charlotte Wilhelmine Amalie, geb. Fürstin von Nassau-Hadamar, dann Franz Georg Erzbischof von Trier als Vormund der Kinder Westerloos, dann Johann Wilhelm August Graf von Merode, Marquis von Westerloo, Wetzlar, dann NN Gräfin von Merode, Marquise von Westerloo für ihren Sohn Carl, Brüssel, dann Marie Josephine Gräfin von Lannoy, geb. Gräfin von Merode, Brüssel, Nikolaus Leopold Fürst von Salm-Salm, Schloß Hoogstraten, Wilhelm Friedrich Fürst von Salm-Salm, Wien, Ludwig Carl Otto Fürst von Salm-Salm, Wilhelm V. Fürst von Oranien-Nassau-Diez, Constantin Alexander Fürst von Salm-Salm, Anholt, dann Maximilian Friedrich Erzbischof von Köln, Friedrich II. König von Preußen, Carl Theodor Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des niederrheinisch-westfälischen Kreises; als Kommission: Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt
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. Sophia Florentina verwitwete Gräfin von Wied-Runkel, geb. Gräfin zur Lippe, Runkel, als Vormund ihres Sohnes Johann Ludwig Adolph Graf von Wied-Runkel, dann Johann Ludwig Adolph Graf von Wied-Runkel, Dierdorf, dann Christian Ludwig Graf von Wied-Runkel, Runkel, Carl Ludwig Friedrich Fürst von Wied-Runkel, Dierdorf gegen Elisabeth [Catharine] verwitwete Fürstin von Nassau-Hadamar, geb. Landgräfin von Hessen [-Rheinfels-Rotenburg], dann Johann Philipp Eugen Graf von Merode, Marquis von Westerloo als Kurator seiner Ehefrau Charlotte Wilhelmine Amalie, geb. Fürstin von Nassau-Hadamar, dann Franz Georg Erzbischof von Trier als Vormund der Kinder Westerloos, dann Johann Wilhelm August Graf von Merode, Marquis von Westerloo, Wetzlar, dann NN Gräfin von Merode, Marquise von Westerloo für ihren Sohn Carl, Brüssel, dann Marie Josephine Gräfin von Lannoy, geb. Gräfin von Merode, Brüssel, Nikolaus Leopold Fürst von Salm-Salm, Schloß Hoogstraten, Wilhelm Friedrich Fürst von Salm-Salm, Wien, Ludwig Carl Otto Fürst von Salm-Salm, Wilhelm V. Fürst von Oranien-Nassau-Diez, Constantin Alexander Fürst von Salm-Salm, Anholt, dann Maximilian Friedrich Erzbischof von Köln, Friedrich II. König von Preußen, Carl Theodor Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des niederrheinisch-westfälischen Kreises; als Kommission: Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
Quad. 2, 3: Teilungsvertragsauszüge (1595, 1599)
Laufzeit: 1375, 1713-1798
Quad. 6: Obligation betr. Obertiefenbach (1648)
Quad. 18: Kaufvertrag betr. Obertiefenbach (1649)
Quad. 20, 25: Vergleich Nassau-Hadamar gegen Wied (1650)
Quad. 26: Kaufvertrag Nassau gegen Schupbach (1650)
Quad. 27: Kaufvertrag Nassau-Hadamar gegen Heckholzhausen (1650)
Quad. 28: Tauschvertrag Nassau gegen Schupbach (1678)
Quad. 30, 31: Lehnsbriefe (1661, 1681)
Quad. 54: Beitragsliste für niederrheinisch-westfälischen Kreis (1708)
Quad. 59: Kaufvertrag betr. Seck, Stöcken (1637)
Quad. 60, 61, 63: Quittungen (1644, 1649, 1650)
Quad. 62: Zustimmung betr. Verkauf Obertiefenbach (1650)
Quad. 65, 66, 104, 148, 149, 165: Stammbäume Wied (o.J.)
Quad. 103: Vertrag Wied gegen Westerburg betr. Seck (1599)
Quad. 105: Vertrag Nassau gegen Wied betr. Heckholzhausen, Schupbach (1599)
Quad. 109, 175 b: Vergleich Westerburg gegen Runkel (1447)
Quad. 112: Auszug Villmarer Vertrag Westerburg gegen Wied (1538)
Quad. 113, 175 d: Auszug Limburger Vertrag Westerburg gegen Wied (o.J.)
Quad. 114, 124, 125: Lehenbriefe (1639, 1375, 14050; Quad. 144-146: Verträge betr. Obertiefenbach (1649, 1650); Quad. 154: Obligation (1729)
Quad. 175 a: Wiedischer Erbteilungsvertrag (1595)
Quad. 175 c, 178: Villmarer Vertrag (1538)
Quad. 184 f, g, 259, 271, 322, 323, 324, 325: RKG-Urteile (1767, 1771, 1772, 1755, 1768, 1770, 1785)
Quad. 254: Runkeler Kriegsrechnung (ab 1713)
Quad. 266: Vergleich Erbfolge Wied (1692)
Quad. 285, 286: Auszüge Obertiefenbacher Gemeindequittungsbuch (1749-1770)
Quad. 360: Deduktion (o.J.)
Nr. 2193-2195: umfangreiche Kommissionsakten mit Beilagen, darin u.a. Rechnungen (1786)
Anspruch auf Erstattung der von Wied für das Gericht Seck, welches bei der Teilung des Bifangs im Jahre 1599 an Wied gefallen, bald darauf von Wilhelm Graf von Wied an Leiningen-Westerburg und von Leiningen-Westerburg an Nassau-Hadamar verkauft worden, weiterhin, ohne dazu verpflichtet zu sein, geleisteten Reichsmatrikularbeiträge und andere Reichsasten, welche die Erwerber nicht übernommen hatten; für den Fall, dass die geleisteten Beiträge nicht erstattet werden, Anspruch darauf, Seck zurückkaufen zu dürfen, Anspruch auf Wiedereinräumung der Gemeinde Obertiefenbach, welche zunächst von Friedrich, dann von dessen Bruder Moritz Christian Grafen von Wied für zwei Darlehen von 200 bzw. 1000 Reichstaler in den Jahren 1638 und 1648 an Nassau-Hadamar verpfändet worden war und welche dann im Jahre 1649 Moritz Christian, der den Pfandlösungstermin nicht einhalten konnte, für 11000 Reichstaler auf Grund der kriegsbedingten Entvölkerung weit unter dem objektiven Wert verkaufen mußte, weil der Kaufvertrag unwirksam war, da Wied beim Verkauf nicht nur übervorteilt, sondern sowohl der Konsens des Lehensherrn Nassau-Hadamar nicht ausdrücklich, als auch der Konsens der wiedischen Agnaten für den Verkauf nicht erteilt worden war, zudem der Käufer sich vertragswidrig verhalten hat, weil er nicht nur Teile des Kaufpreises nicht entrichtet, sondern dem Vertrag zuwider Obertiefenbach rekatholisiert bzw. die Ausübung der reformierten Konfession behindert hat, zudem die früher von Wied einigen Gütern zu Obertiefenbach verliehenen Freiheiten aufgehoben hat und für Obertiefenbach zu leistende Reichsabgaben weiterhin Wied-Runkel gezahlt hatte, die mittlerweile in der Höhe den Kaufpreis mehrfach übertreffen; Anspruch auf Ersatz der von Wied für Seck und Obertiefenbach geleisteten Reichsabgaben, wohingegen die Beklagten als Inhaber der strittigen Gemeinden einwenden, dass die Kläger in bezug auf das Gericht Seck sich mit eventuellen Eviktionsansprüchen an Leiningen-Westerburg, von dem Nassau-Hadamar es ohne Beschwerungen erworben hatte, halten muß, in bezug auf Obertiefenbach aber der Kauf mit allen erforderlichen Genehmigungen rechtmäßig vonstatten gegangen und der Kaufvertrag ordnungsmäßig erfüllt worden war; Anspruch gegen die ausschreibenden Fürsten auf Vollstreckung der ergangenen RKG-Urteile
Laufzeit: 1375, 1713-1798
Quad. 6: Obligation betr. Obertiefenbach (1648)
Quad. 18: Kaufvertrag betr. Obertiefenbach (1649)
Quad. 20, 25: Vergleich Nassau-Hadamar gegen Wied (1650)
Quad. 26: Kaufvertrag Nassau gegen Schupbach (1650)
Quad. 27: Kaufvertrag Nassau-Hadamar gegen Heckholzhausen (1650)
Quad. 28: Tauschvertrag Nassau gegen Schupbach (1678)
Quad. 30, 31: Lehnsbriefe (1661, 1681)
Quad. 54: Beitragsliste für niederrheinisch-westfälischen Kreis (1708)
Quad. 59: Kaufvertrag betr. Seck, Stöcken (1637)
Quad. 60, 61, 63: Quittungen (1644, 1649, 1650)
Quad. 62: Zustimmung betr. Verkauf Obertiefenbach (1650)
Quad. 65, 66, 104, 148, 149, 165: Stammbäume Wied (o.J.)
Quad. 103: Vertrag Wied gegen Westerburg betr. Seck (1599)
Quad. 105: Vertrag Nassau gegen Wied betr. Heckholzhausen, Schupbach (1599)
Quad. 109, 175 b: Vergleich Westerburg gegen Runkel (1447)
Quad. 112: Auszug Villmarer Vertrag Westerburg gegen Wied (1538)
Quad. 113, 175 d: Auszug Limburger Vertrag Westerburg gegen Wied (o.J.)
Quad. 114, 124, 125: Lehenbriefe (1639, 1375, 14050; Quad. 144-146: Verträge betr. Obertiefenbach (1649, 1650); Quad. 154: Obligation (1729)
Quad. 175 a: Wiedischer Erbteilungsvertrag (1595)
Quad. 175 c, 178: Villmarer Vertrag (1538)
Quad. 184 f, g, 259, 271, 322, 323, 324, 325: RKG-Urteile (1767, 1771, 1772, 1755, 1768, 1770, 1785)
Quad. 254: Runkeler Kriegsrechnung (ab 1713)
Quad. 266: Vergleich Erbfolge Wied (1692)
Quad. 285, 286: Auszüge Obertiefenbacher Gemeindequittungsbuch (1749-1770)
Quad. 360: Deduktion (o.J.)
Nr. 2193-2195: umfangreiche Kommissionsakten mit Beilagen, darin u.a. Rechnungen (1786)
Anspruch auf Erstattung der von Wied für das Gericht Seck, welches bei der Teilung des Bifangs im Jahre 1599 an Wied gefallen, bald darauf von Wilhelm Graf von Wied an Leiningen-Westerburg und von Leiningen-Westerburg an Nassau-Hadamar verkauft worden, weiterhin, ohne dazu verpflichtet zu sein, geleisteten Reichsmatrikularbeiträge und andere Reichsasten, welche die Erwerber nicht übernommen hatten; für den Fall, dass die geleisteten Beiträge nicht erstattet werden, Anspruch darauf, Seck zurückkaufen zu dürfen, Anspruch auf Wiedereinräumung der Gemeinde Obertiefenbach, welche zunächst von Friedrich, dann von dessen Bruder Moritz Christian Grafen von Wied für zwei Darlehen von 200 bzw. 1000 Reichstaler in den Jahren 1638 und 1648 an Nassau-Hadamar verpfändet worden war und welche dann im Jahre 1649 Moritz Christian, der den Pfandlösungstermin nicht einhalten konnte, für 11000 Reichstaler auf Grund der kriegsbedingten Entvölkerung weit unter dem objektiven Wert verkaufen mußte, weil der Kaufvertrag unwirksam war, da Wied beim Verkauf nicht nur übervorteilt, sondern sowohl der Konsens des Lehensherrn Nassau-Hadamar nicht ausdrücklich, als auch der Konsens der wiedischen Agnaten für den Verkauf nicht erteilt worden war, zudem der Käufer sich vertragswidrig verhalten hat, weil er nicht nur Teile des Kaufpreises nicht entrichtet, sondern dem Vertrag zuwider Obertiefenbach rekatholisiert bzw. die Ausübung der reformierten Konfession behindert hat, zudem die früher von Wied einigen Gütern zu Obertiefenbach verliehenen Freiheiten aufgehoben hat und für Obertiefenbach zu leistende Reichsabgaben weiterhin Wied-Runkel gezahlt hatte, die mittlerweile in der Höhe den Kaufpreis mehrfach übertreffen; Anspruch auf Ersatz der von Wied für Seck und Obertiefenbach geleisteten Reichsabgaben, wohingegen die Beklagten als Inhaber der strittigen Gemeinden einwenden, dass die Kläger in bezug auf das Gericht Seck sich mit eventuellen Eviktionsansprüchen an Leiningen-Westerburg, von dem Nassau-Hadamar es ohne Beschwerungen erworben hatte, halten muß, in bezug auf Obertiefenbach aber der Kauf mit allen erforderlichen Genehmigungen rechtmäßig vonstatten gegangen und der Kaufvertrag ordnungsmäßig erfüllt worden war; Anspruch gegen die ausschreibenden Fürsten auf Vollstreckung der ergangenen RKG-Urteile
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 2:10 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Gliederung (Archival tectonics)
- Altes Reich (Archival tectonics)
- Reichskammergericht (Archival tectonics)
- Reichskammergericht (Archival holding)
- 1 Nassauische Akten (Classification)
- 1.1 Prozessakten (Classification)
- . Sophia Florentina verwitwete Gräfin von Wied-Runkel, geb. Gräfin zur Lippe, Runkel, als Vormund ihres Sohnes Johann Ludwig Adolph Graf von Wied-Runkel, dann Johann Ludwig Adolph Graf von Wied-Runkel, Dierdorf, dann Christian Ludwig Graf von Wied-Runkel, Runkel, Carl Ludwig Friedrich Fürst von Wied-Runkel, Dierdorf gegen Elisabeth [Catharine] verwitwete Fürstin von Nassau-Hadamar, geb. Landgräfin von Hessen [-Rheinfels-Rotenburg], dann Johann Philipp Eugen Graf von Merode, Marquis von Westerloo als Kurator seiner Ehefrau Charlotte Wilhelmine Amalie, geb. Fürstin von Nassau-Hadamar, dann Franz Georg Erzbischof von Trier als Vormund der Kinder Westerloos, dann Johann Wilhelm August Graf von Merode, Marquis von Westerloo, Wetzlar, dann NN Gräfin von Merode, Marquise von Westerloo für ihren Sohn Carl, Brüssel, dann Marie Josephine Gräfin von Lannoy, geb. Gräfin von Merode, Brüssel, Nikolaus Leopold Fürst von Salm-Salm, Schloß Hoogstraten, Wilhelm Friedrich Fürst von Salm-Salm, Wien, Ludwig Carl Otto Fürst von Salm-Salm, Wilhelm V. Fürst von Oranien-Nassau-Diez, Constantin Alexander Fürst von Salm-Salm, Anholt, dann Maximilian Friedrich Erzbischof von Köln, Friedrich II. König von Preußen, Carl Theodor Pfalzgraf bei Rhein als ausschreibende Fürsten des niederrheinisch-westfälischen Kreises; als Kommission: Bürgermeister und Rat der Stadt Frankfurt (Series)