Die Inventarisation des Franziskanerklosters Kelheim führte der dortige Landrichter Peter Joseph von Welz durch. Dieser fungierte auch als Lokalkommissar und Administrator des dort errichteten Zentralkonvents, in den im Frühjahr 1802 Konventualen aus den Fanziskanerklöstern Landshut und Straubing verlegt wurden. Bereits im Sommer 1802 wurden sämtliche Konventualen auf die Zentralkonvente Ingolstadt I und II verteilt und das Zentralkloster Kelheim aufgelöst. Die unveräußerten Realitäten extradierte im Frühjahr 1804 der Landesdirektions-Rechnungskommissar Schweizer sen. aus der Verantwortung des Lokalkommissars/Administrators von Welz an das Rentamt Kelheim. Während die Akten der Münchner Behörden relativ vollständig zu sein scheinen, ist von den Lokalkommissionsakten lediglich ein einziger Akt des Rechnungskommissars Schweizer vorhanden.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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