Kläger: Heinrich von Buchwaldt zu Sierhagen und Schierensee für seinen Sohn Detlef von Buchwaldt, Domvikar zu Hamburg, Beklagter: Marquard Pentz, Amtmann zu Segeberg, Wulf Rantzau zu Siggen als Vormünder der Margaretha Rantzau zu Ahrensburg "Woldenhorn", Witwe des Peter Rantzau zu Troiburg und Ahrensburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Agricola, Lizentiat der Rechte Martin Khun, Streitgegenstand: Streit um die Gerichtsbarkeit über Wulfsdorf und um die Hofdienste der sieben Bauernstellen des Dorfes
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Kläger: Heinrich von Buchwaldt zu Sierhagen und Schierensee für seinen Sohn Detlef von Buchwaldt, Domvikar zu Hamburg, Beklagter: Marquard Pentz, Amtmann zu Segeberg, Wulf Rantzau zu Siggen als Vormünder der Margaretha Rantzau zu Ahrensburg "Woldenhorn", Witwe des Peter Rantzau zu Troiburg und Ahrensburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Agricola, Lizentiat der Rechte Martin Khun, Streitgegenstand: Streit um die Gerichtsbarkeit über Wulfsdorf und um die Hofdienste der sieben Bauernstellen des Dorfes
LASH, Abt. 390 Nr. 53
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1603-1621
Enthält: Landgericht 1603-1613, RKG 1614-1621; Urkunden über die Überlassung von Wulfsdorf an das Hamburger Domkapitel (SHRU I Nr. 573), über Stiftung der Vikarie 1256 (SHRU II Nr. 121) und über Tausch von Dörfern zwischen dem Grafen von Holstein und dem Kloster Reinfeld 1327 (SHRU III Nr. 608) (Beilage Nr. 2, BII 352-368); Auszug aus dem Visitationsbuch des Hamburger Domkapitels (Beilage Nr. 3); Aktenstücke und Schreiben aus dem Streit des Peter Rantzau zu Ahrensburg mit Herzog Adolf von Holstein-Gottorf 1579-1582 über Hofdienste zum Amt Trittau (BII 110-131); Kommissionsbericht 1583 des Statthalters Heinrich Rantzau, des Ove Rantzau, des Gerd Stedingk, Zeugenaussagen; Auszüge aus Bücher und Registern der herzoglichen Verwaltung 1537-1582 (über das Amt Trittau , Abgaben der Bauern); Vergleich unter Vermittlung des Königs 1583 (Beilage Nr. 4); Notariatsinstrument 1591 über Einsetzung des Peter Rantzau, königlicher Rat (Beilage Nr. 7); Vertrag 1595 zwischen Herzog Johann Adolf von Holstein-Gottorf und Peter Rantzau über Tausch von Ländereien im Amt Apenrade gegen Wulfsdorf (Beilage Nr. 9); Notariatsinstrument 1603 über Einsetzung des Detlef von Buchwaldt in die Vikarie (BII 28-33); Kommissionsbericht 1612 des Gosche Wensin zu Kiel, Zeugenaussagen; Besichtigungsschein über Grenzen von Wulfsdorf, Teiche bei Ahrensburg und Wulfsdorf, Steuerleistungen der Bauern (BII 265ff); Bericht eines Boten über Beschädigung der Vorakten, Prozesskosten 1613-1614 (Abt. 390 Nr. 49)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 391 - 392, Nr. 49
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ