Amtsgericht Malgarten/Bramsche (Bestand)
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NLA OS, Rep 950 Bram
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Behörden des Staates und der kommunalen Verwaltung >> 1.3 Justiz >> 1.3.3 Hannoversche, preußische und niedersächsische Zeit >> 1.3.3.1 Ordentliche Gerichtsbarkeit >> 1.3.3.1.3 Gerichte der ersten Instanz
1598-1983
Bestandsgeschichte: Das fürstbischöfliche Gogericht Vörden (s. Rep 955) wurde 1808 in die Kantone Bramsche, Gehrde und Vörden der Unterpräfektur Osnabrück im Weser Departement des Königreichs Westphalen aufgegliedert. 1811 gelangten der Kanton Bramsche an das Arrondissement Osnabrück und der Kanton Vörden an das Arrondissement Quakenbrück des Ober-Ems-Departements im Kaiserreich Frankreich. Mit Beendigung der franz. Herrschaft wurde das Gogericht 1814 jedoch wiederhergestellt bzw. mit dem Amtsgericht Vörden verbunden. Dieses erhielt 1852 mit der Einrichtung des Amtsgerichts Malgarten die Bezeichnung nach dem Verwaltungssitz Amt Vörden zu Malgarten.
Die Verordnung vom 13. September 1932 löste das Gericht in Malgarten auf und verteilte dessen Amtsbezirk auf die Nachbargerichte Osnabrück (Rep 950 Osn) und Bersenbrück (Rep 950 Bers). Ein Jahr später kam es durch das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte allerdings zur Wiederherstellung des alten Gerichts mit dem neuen Amtssitz Bramsche. Durch Verordnung vom 15. September 1933 erfuhr dieser Sprengel durch die bis zu diesem Zeitpunkt zum Amtsgericht Fürstenau gehörenden Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen, Ueffelen und Vinte eine Ausweitung, die 1934 (9.6.) noch um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld vermehrt wurde. Mit Wirkung vom 1.1.1973 (Ges. 20.11.1972, Nds. GVBL. S. 481) wurde das Amtsgericht Bramsche aufgehoben und dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.
Bestandsgeschichte: Der Bestand "Amtsgericht Bramsche" setzt sich zusammen aus den Akzessionen 7/1890, 4/1932, 18/1965, 3/1969 und 18/1976. Eine weitere Akzession 9/1962 besteht aus 27 Hypothekenbüchern, die sämtlich dem Bestand Rep 955 zugeordnet wurden. Für die Erwerbungen bis 1932 lag unter der Bezeichnung Rep 156 Amtsgericht Malgarten ein Findbuch bereits vor. Doch machten die drei letzten Zugänge eine Neuordnung des gesamten Bestandes notwendig. Es wurde unterschieden zwischen den Akten der Vorbehörden aus der Zeit vor der Reform von 1852 (Gruppe I) und denen des Amtsgerichts Malgarten/Bramsche ab 1853, die den größeren Teil des Bestandes ausmachen (Gruppe II).
Des weiteren wurden folgende Teil-Akzessionen der Rechtsnachfolgerin, des Amtsgerichts Bersenbrück (Rep 950 Bers), in den Bestand des Amtsgerichts Bramsche (Rep 950 Bram) eingeordnet:
Rep 950 Bers: Akz. 31/1975 Nr. 15 - 19, Akz. 4/1979 Nr. 9 - 11, Akz. 40/1981 Nr. 1, 3, 7 - 11, 13, 14, 17, Akz. 40/1981 Nr. 36 - 44, Akz. 40/1981 Nr. 91 - 144
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Verordnung vom 13. September 1932 löste das Gericht in Malgarten auf und verteilte dessen Amtsbezirk auf die Nachbargerichte Osnabrück (Rep 950 Osn) und Bersenbrück (Rep 950 Bers). Ein Jahr später kam es durch das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte allerdings zur Wiederherstellung des alten Gerichts mit dem neuen Amtssitz Bramsche. Durch Verordnung vom 15. September 1933 erfuhr dieser Sprengel durch die bis zu diesem Zeitpunkt zum Amtsgericht Fürstenau gehörenden Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen, Ueffelen und Vinte eine Ausweitung, die 1934 (9.6.) noch um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld vermehrt wurde. Mit Wirkung vom 1.1.1973 (Ges. 20.11.1972, Nds. GVBL. S. 481) wurde das Amtsgericht Bramsche aufgehoben und dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.
Bestandsgeschichte: Der Bestand "Amtsgericht Bramsche" setzt sich zusammen aus den Akzessionen 7/1890, 4/1932, 18/1965, 3/1969 und 18/1976. Eine weitere Akzession 9/1962 besteht aus 27 Hypothekenbüchern, die sämtlich dem Bestand Rep 955 zugeordnet wurden. Für die Erwerbungen bis 1932 lag unter der Bezeichnung Rep 156 Amtsgericht Malgarten ein Findbuch bereits vor. Doch machten die drei letzten Zugänge eine Neuordnung des gesamten Bestandes notwendig. Es wurde unterschieden zwischen den Akten der Vorbehörden aus der Zeit vor der Reform von 1852 (Gruppe I) und denen des Amtsgerichts Malgarten/Bramsche ab 1853, die den größeren Teil des Bestandes ausmachen (Gruppe II).
Des weiteren wurden folgende Teil-Akzessionen der Rechtsnachfolgerin, des Amtsgerichts Bersenbrück (Rep 950 Bers), in den Bestand des Amtsgerichts Bramsche (Rep 950 Bram) eingeordnet:
Rep 950 Bers: Akz. 31/1975 Nr. 15 - 19, Akz. 4/1979 Nr. 9 - 11, Akz. 40/1981 Nr. 1, 3, 7 - 11, 13, 14, 17, Akz. 40/1981 Nr. 36 - 44, Akz. 40/1981 Nr. 91 - 144
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
8,6 Regalmeter (1.125 Verzeichnungseinheiten)
Bestand
Literatur: A. v. Düring, Ortschaftsverzeichnis des ehemaligen Hochstifts Osnabrück in "Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück" Bd. 21, 1896, S. 40 ff. Max Bär, Abriß einer Verwaltungsgeschichte des Regierungsbezirkes Osnabrück, Hannover und Leipzig 1901 (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST
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