Gebrüder Hans und Jakob Knäbler von Weiler bei Hoßkirch schwören Urfehde, nachdem sie aus dem Gefängnis ihres Herren, des Abts Erhard [Fridang] von Weingarten, wieder entlassen worden waren. Sie werden sich am Kloster nicht rächen und die Gotteshausleute nicht mit fremden Gerichten umtreiben. Als Eigenleute werden sie keinen fremden Schirm suchen, auch sonst nicht fluchtsam oder "abswaif" werden. Sie verzichten auf das Lehen, gelegen im Haslach Richtung Lochen, aus dem sie eine Wiese hätten machen sollen. Jakob Knäbler wird sein Gut in Lanzenreute ("Lansenruti"), das er vom Kloster zu Lehen hat, bis zum kommenden März bewirtschaften. Der Abt kann danach, wenn er Jakobs Stiefkinder bevogtet, nach seinem Belieben damit verfahren.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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