Prozess (unvollständig) beim Reichskammergericht zu Speyer in Sachen Hans Christoph und Hans Friedrich von Flersheim anstelle ihrer Ehefrauen, beider geb. von Venningen, als Impetranten und Kläger contra Johann Erkinger und Christian Freiherren von Seinsheim als Beklagte, mandati de solvendo vel potius dimittendo hypothecam sine clausula, 1.000 Goldgulden Kapital und die ab 1597 (da die Zinsen von vorigen Jahren bezahlt wurden) rückständigen Pensionen betreffend, angefangen 1602 und dem Kammer-Protokoll zufolge bis 1642 fortgesetzt, wiewohl die Akten nur bis 1620 vorhanden sind
Vollständigen Titel anzeigen
Prozess (unvollständig) beim Reichskammergericht zu Speyer in Sachen Hans Christoph und Hans Friedrich von Flersheim anstelle ihrer Ehefrauen, beider geb. von Venningen, als Impetranten und Kläger contra Johann Erkinger und Christian Freiherren von Seinsheim als Beklagte, mandati de solvendo vel potius dimittendo hypothecam sine clausula, 1.000 Goldgulden Kapital und die ab 1597 (da die Zinsen von vorigen Jahren bezahlt wurden) rückständigen Pensionen betreffend, angefangen 1602 und dem Kammer-Protokoll zufolge bis 1642 fortgesetzt, wiewohl die Akten nur bis 1620 vorhanden sind
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv 372/18
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Rep. 321.6) >> V. Aktiv- und Passiv-Schulden >> 5.71. Passiv-Schulden der Linien Hohenkottenheim und Unternbreit
1602 - 1620, 1627, 1642
NB: dieses Kapital der 1.000 Goldgulden hat Friedrich Ritter von Seinsheim als Schuldner von Hans von Venningen und dessen Ehefrau Catharina, geb. von Bebenburg, 1485 entlehnt und ihnen dafür seinen Anteil an Untern- und Obernbreit verpfändet, welchen Friedrich dem Michael von Seinsheim, Domherr zu Würzburg, und der Margarethe von Rechberg, geb. von Seinsheim, als seinen ehelichen Leibserben hinterlassen hat, von denen Unternbreit mit einem Teil an Obernbreit auf Georg Ludwig von Seinsheim, den Urheber des seinsheimischen Fideikommisses, und von diesem auf die von Seinsheim Erlacher Linie und neuerdings auf Schwarzenberg gefallen sind, woraus erscheinen will, dass die Zahlung vom Besitzer des Fleckens Unternbreit und des Teils an Obernbreit guten Gewissens nicht geleugnet werden könne
Seinsheimer Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. V.71.9
Flersheim, Johann Friedrich von
Flersheim, Johann Christoph von
Seinsheim, Christian Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (*1605, +1646)
Seinsheim, Johann Erkinger Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (+1619)
Venningen, Johann von
Seinsheim, Friedrich Ritter von
Seinsheim, Katharina von, geb. von Bebenburg
Seinsheim, Michael von
Rechberg, Margaretha von, geb. von Seinsheim
Seinsheim, Georg Ludwig (d.Ä.) Freiherr von, zu Hohenkottenheim und Wässerndorf (+1591)
Speyer (Rheinland-Pfalz), Reichskammergericht
Marktbreit (Lkr. Kitzingen)
Obernbreit (Lkr. Kitzingen)
Würzburg, Domkapitel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- IV. Nichtstaatliches Archivgut (Tektonik)
- B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion (Tektonik)
- 1.) Adelsarchive (Tektonik)
- Schwarzenberg, Fürsten (Tektonik)
- Herrschaft Schwarzenberg (Tektonik)
- Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Bestand)
- Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv (Rep. 321.6) (Gliederung)
- V. Aktiv- und Passiv-Schulden (Gliederung)
- 5.71. Passiv-Schulden der Linien Hohenkottenheim und Unternbreit (Gliederung)