Michel Scholer, Bürger und Sälzer zu Werll, und seine Ehefrau Elisabeth Brandis verkaufen an Conrad Valenthin und dessen Ehefrau Elske Binholdts ihre 2 Morgen Erbland im Werler Felde am Blindenbaum, die sie von Gerhard von Loen und dessen Ehefrau Walburg Hulßberg laut angeheftetem Kaufbrief von 1628 April 2 gekauft haben. Zeugen waren Anthonius Starcke, Siegler zu Werll und Caspar Grumpe, Kopist.
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Michel Scholer, Bürger und Sälzer zu Werll, und seine Ehefrau Elisabeth Brandis verkaufen an Conrad Valenthin und dessen Ehefrau Elske Binholdts ihre 2 Morgen Erbland im Werler Felde am Blindenbaum, die sie von Gerhard von Loen und dessen Ehefrau Walburg Hulßberg laut angeheftetem Kaufbrief von 1628 April 2 gekauft haben. Zeugen waren Anthonius Starcke, Siegler zu Werll und Caspar Grumpe, Kopist.
v. Brandis, Bestand Sw, Sw 015
v. Brandis, Bestand Sw
v. Brandis, Bestand Sw >> E - Urkunden
1628 August 10 {sanct Laurenti tagh}
Enthält: Unterschrieben haben Michel Scholer, Elisabeth Brandis, die beiden Zeugen Starcke und Grumpe und der Notar Theodor Schottenbergh. Das Petschaftsiegel des Michael Scholer hängt an. Der Kaufbrief von 1628 April 2, zu dem die vorliegende Urkunde ein Transfix sein soll, fehlt. Rückaufschrift: Nro. 810, N. 26. Or. Pgt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ