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Geld- und Schuldensachen der Thumb von Neuburg und ihrer Verwandtschaft (Kapitalbriefe, Zins- und Gültverschreibungen, Bürgschaften)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 155 Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt
Stetten im Remstal, Kammerschreibereiamt >> 3. Akten >> 3.1 Persönliche und familiäre Angelegenheiten der Besitzer des Schlosses und der Herrschaft Stetten
1545-1611
Darin: 1. 1545 Dez. 28 (Unschuldigen Kindleintag), Hans Conrad Thum von Neuburg, Erbmarschall, versichert die seiner Tochter Sibylla von Sperberseck geb. Thum von Neuburg und ihrem Ehemann Hans von Sperberseck vermöge der Notul von 1545 Okt. 16 (Gallentag) versprochenen 1500 fl Heiratsgut und Aussteuer oder 70 fl jährlichen Zinsen. Abschr. Pap.; 2. 1556 Juni 8, Conrad Thum von Neuburg, Erbmarschall, versichert dem Hans von Sperberseck und desen Ehefrau Sibylla geb. Thum von Neuburg, seiner Schwester, die von weiland Hans Conrad Thum von Neuburg, Erbmarschall, seinem Vater, laut Heiratsnotul zugesagten 1500 fl Heiratsgut und Aussteuer, sowie 1700 fl als Abfindung aller seiner Schwester zu stehenden Ansprüche aus dem väterlichen und mütterlichen Erbe. Z.: Schultheiß, Gericht und ganze Gemeinde zu Stetten. Sr.: A. und 2 ungenannte Junker, Abschr. Pap.; 3. 1572 Jan. 6 (Dreikönig), Bürgermeister, Gericht und ganze Gemeinde zu Stetten verschreiben dem Eberhard d.J. von Gemmingen, Junker, mit Einwilligung des Conrad Thumb von Neuburg, Erbmarschall, Junker, 60 fl jährlichen Zins für 1200 fl Hauptgut. Sr: A., Abschr. Pap.; 4. 1577 Sept. 28, Bernhard Thum von Neuburg und Veit Aberlen (Aberlin), Schultheiß zu Stetten, verkaufen dem Mathis Herwart, Bürger und des Rats zu Eßlingen, für 100 fl und 5 fl jährlichen Zins 3 1/2 M. beschriebene Wiesen. Sr.: 2 A., Abschr. Pap.; 5. 1584 Apr. 23, Bernhard Thumb von Neuburg verschreibt dem Hans Martin von Wißholtz, wohnhaft zu Arbon im Hegau, für 1000 fl Hauptgut und 50 fl jährlichen Zins Flecken und Dorf Mammern am Bodensee. Sr.: A., Begl. Abschr. Pap.; 6. 1599 Mai 28 (Mo n. Pfingsten), Conrad Thumb von Neuburg zu Köngen, Obervogt zu Göppingen, Albrecht Thumb von Neuburg zu Köngen, und Conrad Ludwig Thumb von Neuburg zu Stetten versichern der Elisabetha geb. Thumb von Neuburg, Witwe des Georg von Schambach, die restlichen 1400 fl von ursprünglich 1700 fl Heiratsgut und 70 fl jährlichen Zinsen. Sr.: 3 A., Abschr. Pap.; 7. 1599 Mai 29 (Di n. Pfingsten), Conrad Thumb von Neuburg zu Köngen, Obervogt zu Göppingen, und Albrecht Thumb von Neuburg zu Köngen als verordnete Vormünder des Hans Friedrich Thumb, nachgelassenen jüngsten Sohnes des Bernhard Thumb, leihen von Johann Pfleimer, Fürstl. Württ. Instrumentist zu Stuttgart, 1000 fl Hauptgut gegen 50 fl järliche Zinsen. Sr.: 2 A., Konz. Pap.; 8. 1599 Juni 3, Albrecht von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, Johann Philipp und Conrad von und zu Liebenstein leihen von Melchior Jäger von Gärttringen zu Höpfingen und Eningen 1200 Goldfl. gegen 60 Goldfl jährliche Gült. Sr.: 3 A., Abschr. Pap.; 9. 1600 Juni 24 (Johannes Bapt.), Melchior Ludwig von Neuhausen zu Neuffen, Conrad Thumb von Neuburg zu Köngen, und Albrecht Thumb von Neuburg zu Köngen, als verordnete Vormünder des Hans Friedrich Thumb von Neuburg, nachgelassenen Sohnes des Bernhard Thumb von Neuburg, leihen von Hans Conrad Truchseß von Höfingen zu Kresbach und Hans Conrad Megenzer von Valldorf zu Egelstal und Mühlen, beide Truchenmeister der freien Reichsritterschaft zu Schwaben, Neckar- und Schwarzwald-Viertel, 3000 fl Hauptgut gegen 150 fl jährliche Gült. Sr.: 3 A., Konz. u. Abschr. Pap.; 10. (um 1600), Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten, Erbmarschall, leiht von Hans Heinrich Schärtlin von Burtenbach zu Geißlingen und Stammheim 2000 fl gegen 100 fl jährliche Gült. Konz. Pap.; 11. 1602 Mai 30 (So Trinitatis), Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten,
Erbmarschall, verschreibt dem Alexander Schifer von Freiling 21 und 27 und 23 M. Acker, 11 1/2 M. "die untere Seewiese" und 2 M. Weingart in beschriebenen Lagen für 3000 fl Hauptgut und 150 jährliche Zinsen. Sr.: A, Konz. Pap., Rv. über Rückzahlung des Kapitals; 12. 1603 Apr. 23 (Georg des Ritters Tag), Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten, Erbmarschall, leiht von Melchior Jäger von Gärttringen zu Höpfingen und Eningen 8000 fl Hauptgut gegen 400fl jährliche Zinsen. Sr.: A., Konz. u. Abschr. Pap.; 1603 [Aug. 10 (Laurentii)], Jerg Kroschlin, Michel Bestlin, Hans Ahlin Michels Sohn, Hans Bestlin, Matthes Deeß, Jakob Schmidt, Michel Beeder, alle sieben Bürger von Stetten, mit Zustimmung des Johann Friedrich Thumb von und zu Neuburg und Stetten, Ermarschall, leihen von Hans Georg Schilling von Cannstatt zu Auerochs 600 fl Hauptgut gegen 30 fl Pension. Sr.: Johann Friedrich Thumb von und zu Neuburg und Stetten. Teilw. Inseriert in Bü 64 Nr. 10; 13. (um 1603), Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten leiht von Melchior Jäger von Gärttringen zu Höpfingen und Eningen 2000 fl Hauptgut gegen 100 fl jährliche Zinsen. Sr.: A., Konz. Pap.; 1604 März 8 (Laetare) (a), Johann Jakob Graf zu Erberstein, Herr zu Frankenburg (Frauenberg) und Forbach, leiht von Melchior Jäger von Gärttringen eine in Münzsorten beschriebene Geldsumme als Hauptgut gegen entsprechenden Zins. Teilw. Insert in Bü 64 Nr. 13; 1604 März 8 (Laetare) (b), Philipp Graf zu Eberstein, Herr zu Forbach, gibt seine Einwilligung zur Gültverschreibung des Johann Jakob Grafen zu Eberstein, Herr zu Frankenburg (Frauenberg) und Forbach, seines Bruders, für Melchior Jäger von Gertringen über eine in Münzsorten beschriebene Geldsumme als Hauptgut und entsprechenden Zins. Teilw. Insert in Bü 64 Nr. 13; 14. 1604 Juni 24 (Johannis Bapt.), Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten, Erbmarschall, leiht von Melchior Jäger von Gärttringen zu Höpfingen und Eningen 500 sächsische Reichstaler und 1380 fl gegen 25 sächsische Reichstaler und 69 fl jährliche Zinsen. Sr.: A., Konz. Pap.; 15. 1608 Okt. 23 Stetten, Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten, Erbmarschall, leiht von Johann Ludwig von Sperberseck zu Schnait 500 fl gegen 25 fl jährliche Zinsen. Sr.: A., Abschr. Pap., mit Zusätzen über Klärung weiterer Fragen; 16. 1609 o.T., Schultheiß, Bürgermeister und Bürgerschaft des Fleckens Kleinbottwar leihen von Conrad Schloßberg zu Eßlingen 326 fl gegen 20 Taler 28 kr jährliche Zinsen. Konz. Pap.; 17. 1610 Juli 25 (Jacobi Apostoli), Johann Friedrich Thumb von Neuburg zu Stetten, Erbmarschall, leiht von Melchior Jäger von Gärttringen auf Ebersberg und Jägersburg 1200 fl Hauptgut in beschriebenen Münzsorten gegen 60 fl jährliche Zinsen. Sr.: A., Konz. u. Abschr. Pap.
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.