Neythardt [von Thüngen], Bischof von Bamberg und Dompropst zu Würtzburg [Würzburg], belehnt wie ehemals + Bischof Ernst [von Mengersdorf] Georg von Künßberg zum Wernstein [Wernstein/Kulmbach] mit dem Dorf Guntzendorf [Gunzendorf/Bamberg] und dem Kirchlehen, einem Hof des Lorentz vom Berg gen. Büttner zu Boltz [Pölz/Kulmbach] mit Wiesen, dem Fischwasser gen. der "Main" [Main/Fluss] von der Mühle zu Leuß [Mainleus/Kulmbach] bis an den Haunbersreutter [Heinersreuth/Kulmbach] Graben zum Fischwasser des Hans Erbar, mit einem Hof des Wenßlieb und einer Selde des Hans Keinacher zu der Lopp [Lopp/Kulmbach], fünf Höfen des Fritz Than, Heintz Than, Heintz Schmidt gen. Bauer, Hanns Dippolt und Hanns Franckhenberger zu Dölnitz [Döllnitz/Kulmbach], dann zwei Selden des Hennslein Schmidt und Clas Vogler dort, einem Hof des Cunz Hamer zu Reutleins [Reutlashof/Kulmbach], mit 12 Selden zu Ützingen [Uetzing/Staffelstein] und Zehntteilen, einem Gut des Ott Biderman zu Wimelsreuth [Willmersreuth/Kulmbach], einem halben Zehnt zu Hain [Hain/Kronach] und einem Hof des Cunz Appel zu Reutleins [Reutlashof/Kulmbach], ferner mit den Gütern des + Caspar von Guttenberg "in der Weiden" [Weiden/Lichtenfels]. Bamberg am dinstag den siebenden monatstag Aprillis funfzehenhundert und im zweyundneunzigsten jahre.

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Staatsarchiv Bamberg