Kameralamt Öhringen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 74
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Bis 1922 bestehende Kameralämter
1795-1921
Vorbemerkung: Das Kameralamt Öhringen bestand von 1806-1922. Gemäß Verordnung vom 07.07.1807 (Württ. Reg. Bl. von 1807, Seite 252) wurden dem Kameralamt Öhringen folgende Patrimonialämter zugeteilt: Adolzfürst, der Patr. Herrschaft Hohenlohe-Schillingsfürst, Beutingen, der Patr. Herrschaft Hohenlohe-Ingelfingen, Mainhardt, der Patr. Herrschaft Hohenlohe-Bartenstein, Michelbach, der Patr. Herrschaft Hohenlohe-Ingelfingen, Neuenstein, der Patr. Herrschaft Hohenlohe-Ingelfingen. Laut Verordnung vom 06.06.1819 (Württ. Reg. Bl. von 1819, Seite 293-304) betr. Neuorganisation der Kameralämter, hat das Kameralamt Öhringen 1.) an das Kameralamt Weinsberg folgende Orte abgetreten: Schultheisserei Lachweiler mit Lachweiler, Dürrmast, Frohnfalls, Geilsbach, Geisselhardt, Haubühl, Hausenbühl, Heumaden, Neuwirtshaus, Rappenhof, Schönhart, Schuppach, Steinbühl, Storchsnest, Streithag. Schultheisserei Maienfels mit Maienfels, Oberbrettach mit Klumpenhof, Busch, Kreuzle, Ochsenhöfle mit Bärenbronn, Kühhof, Laurenhof, Plapphof, Walklensweiler, Oberheimbach mit Berg und Happbühl. Schultheisserei Mainhardt mit Mainhardt und Baad, Vorder-, Mittel- und Neusägmühl, Hammerschmiede, Dennhof, Hohenstrassen, Wiedhof. Schultheisserei Finsterrot mit Finsterrot, Amertsweiler, Hals, Hasenhof, Laukenmühle, Rugenweiler, Weihenbronn; in der Schultheisserei Unterheimbach den Ort Unterheimbach mit Jägerhaus,, Geddelsbach und Herrenhölzle. 2.) vom Kameralamt Schöntal übernommen: Sindringen mit Neuzweiflingen und Ziegelhütte, Buchhof. 3.) vom Kameralamt Künzelsau übernommen: Stab Ernsbach, Stab Forchtenberg, Stab Kupferzell mit Kupferzell, Belzhaag, Fessbach, Gaisbach, Haag, Eslinsweiler, Künzbach, Kemmeten, Kuhbach, Obernhof, Unternhof, Rehbach, Rüblingen, Schafhof, Ulrichsberg, Weckhof; Stab Westernach mit Westernach, Eschental, Bauersbach, Goggenbach, Hesselbronn mit Rieden; Stab Wohlmuthausen mit Wohlmuthausen, Neureut, Neufels, Ohrbachhof, Schwarzenweiler, Stolzeneck und vom Stab Zweiflingen-Tiefensall. Durch Verfügung vom 26.09.1839 (Württ. Reg. Bl. 1839, Seite 600) hat das Kameralamt Öhringen die Orte Kochersteinsfeld und Lampoldshausen an das Kameralamt Neuenstadt abgetreten. Gemäß Verordnung vom 06.03.1843 (Württ. Reg. Bl. 1843, Beil. A, S. 222) hat das Kameralamt Öhringen vom Kameralamt Weinsberg die Gde. Geisselhardt mit Parzellen übernommen. Da die Akten über Hochbauwesen vom Kameralamt Öhringen und dem Bezirksbauamt Hall gemeinsam bearbeitet wurden - wodurch eine scharfe Trennung nicht immer möglich war - sind solche Akten in beiden Aktenbeständen vorhanden. Insbesondere sind Gebäudebeschreibungen mit Bauplänen auch im Bestand des Bezirksbauamts Hall zu finden. Der Aktenbestand des Kameralamts Öhringen umfasst 549 Büschel = 7,7 lfd. Meter.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
549 Büschel (8,3 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET