Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Sebastian Aitinger (Ulm, Augsburg und Bruck), z.T. auch mit Dr. Konrad Hel. Chiffernschlüssel
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.22 Schmalkaldischer Krieg bis zur Kapitulation von Halle
Dezember 1546 - Februar 1547
Enthält: 1546 Dezember. Die Papisten und andere im Oberlande, denen Philipp viel Vertrauen geschenkt, schieben dem Landgrafen die Schuld an dem ergebnislosen Donaufeldzuge zu
Enthält: dies befördert die Bestrebungen, die oberländischen Städte von dem Landgrafen abzuziehen und zu Sonderverhandlungen zu verleiten. Ermahnung, eine Rechtfertigung abfassen zu lassen. Undankbarkeit der Oberländer gegen den Landgrafen. Vertragsverhandlungen Ulms und Württembergs mit dem Kaiser
Enthält: 1547 Januar, Februar. Aitinger und Hel bei Herzog Wilhelm in Minden wegen des Friedens. Eck über die Stellung von Kurpfalz zum Kaiser. Anschauungen der Gegner betr. die Absicht der Evangelischen den Kreistag fortzusetzen
Enthält: nötige Einwirkung auf Frankreich. Vertragsbedingungen Ulms. Der Prediger zu Schwäbisch-Hall und der Stadtschreiber daselbst sollen gefangen, die Stadt mit 80000 Gulden gestraft sein. Flucht Herzog Ulrichs nach dem Hohentwiel. Bemühungen des Ulmer Bürgermeisters Georg Besserer um den Vertrag, abfällige Äußerungen des Kriegsrats Georg Besserer über die Kriegführung der Schmalkaldischen. Notwendigkeit, den Bundestag nicht nach Frankfurt, sondern an einen gelegeneren Ort zu verlegen. Berufung eines oberländischen Städtetages durch Ulm. Gereon Sailers Verhandlungen mit Dr. Eck. Verdächtigung Dr. Konrad Hels durch Eck. Absicht des Kaisers, nach Speyer zu ziehen. 400000 Gulden Strafgeld für Württemberg. Annahme der drei Ulmer Fähnlein in kaiserlichen Dienst gegen den Landgrafen. Überzeugung Aitingers, daß die übrigen oberländischen Städte im Falle einer entsprechenden Erklärung des Landgrafen treu bleiben. Lauf der Knechte nach Frankreich. Konrad Zwick, Bürgermeister zu Konstanz, und seine Kriegserfindung. - Aitingers Werbung (mit Dr. Konrad Hel) bei Herzog Wilhelm von Bayern. Sonderverhandlungen Dr. Ecks und Dr. Stockheimers mit Aitinger (Mißtrauen gegen Dr. Hel). Erbetene Friedensvermittlung. Aitingers Werbung bei Ulm wegen eines Partikularvertrags mit dem Landgrafen (Dezember 1546), dann Aufenthalt in Augsburg. Schertlins Hoffnung, mit einer Hilfesendung von 1000 Pferden durch den Landgrafen im Oberlande etwas gutes auszurichten. Geneigtheit der Augsburger Geheimen zum Vertrag. Schreiben Ecks an Aitinger wegen der Vermittlung. Beziehungen zwischen Kurpfalz und Bayern. Beabsichtigte Rechtfertigungsschrift Ulms. Eßlingens Vertrag mit dem Kaiser. Anton Fuggers Bemühungen, Augsburg zum Vertrage zu bringen. - Des Landgrafen Schilderung der Lage und Rechtfertigung seines Verhaltens, Übersendung eines Berichtes über den Donaufeldzug. Gerücht von Unterhandlungen des Landgrafen mit dem Kaiser. Pasquill des Herzogs Moritz von Sachsen. Haltung der oberländischen Städte. Partikularverträge mit dem Kaiser. Bereitwilligkeit des Königs von Frankreich, den Bundesständen 200000 Gulden zu leihen. Werbungen des Markgrafen Albrecht. Aufruhr in Bamberg. Französische Rüstungen. Gerücht, Georg Besserer sei vor den Beratungen im Lager zu Giengen (1546 November) im kaiserlichen Lager gewesen. Die fünf evangelischen Orte der Schweiz, Tag zu Baden im Aargau. Krankheit des Kaisers. Vertreibung Aitingers aus Ulm
Enthält: kann in Augsburg auch nicht bleiben. Augsburgische Kapitulationsbedingungen. Bemühungen Schertlins und Lic. Meyers, die Verhandlungen Augsburgs mit dem Kaiser scheitern zu lassen. Ankunft des Kaisers in Ulm. Seine Truppen über die Donau. Auffindung hessischer Geschütze in Schorndorf. Das Gebiet des Pfalzgrafen Ott Heinrich. Kapitulation Augsburgs, Aufnahme kaiserlicher Truppen. Schertlin nach Konstanz, dann nach Zürich. Aufsagung des Dienstes durch Aitinger. Er hat 300 Gulden von der Stadt Augsburg entliehen. Verlust seines Vermögens. Tod der Gemahlin König Ferdinands und des Vizekanzlers Naves in Ulm (an der Pest)
Enthält: dies befördert die Bestrebungen, die oberländischen Städte von dem Landgrafen abzuziehen und zu Sonderverhandlungen zu verleiten. Ermahnung, eine Rechtfertigung abfassen zu lassen. Undankbarkeit der Oberländer gegen den Landgrafen. Vertragsverhandlungen Ulms und Württembergs mit dem Kaiser
Enthält: 1547 Januar, Februar. Aitinger und Hel bei Herzog Wilhelm in Minden wegen des Friedens. Eck über die Stellung von Kurpfalz zum Kaiser. Anschauungen der Gegner betr. die Absicht der Evangelischen den Kreistag fortzusetzen
Enthält: nötige Einwirkung auf Frankreich. Vertragsbedingungen Ulms. Der Prediger zu Schwäbisch-Hall und der Stadtschreiber daselbst sollen gefangen, die Stadt mit 80000 Gulden gestraft sein. Flucht Herzog Ulrichs nach dem Hohentwiel. Bemühungen des Ulmer Bürgermeisters Georg Besserer um den Vertrag, abfällige Äußerungen des Kriegsrats Georg Besserer über die Kriegführung der Schmalkaldischen. Notwendigkeit, den Bundestag nicht nach Frankfurt, sondern an einen gelegeneren Ort zu verlegen. Berufung eines oberländischen Städtetages durch Ulm. Gereon Sailers Verhandlungen mit Dr. Eck. Verdächtigung Dr. Konrad Hels durch Eck. Absicht des Kaisers, nach Speyer zu ziehen. 400000 Gulden Strafgeld für Württemberg. Annahme der drei Ulmer Fähnlein in kaiserlichen Dienst gegen den Landgrafen. Überzeugung Aitingers, daß die übrigen oberländischen Städte im Falle einer entsprechenden Erklärung des Landgrafen treu bleiben. Lauf der Knechte nach Frankreich. Konrad Zwick, Bürgermeister zu Konstanz, und seine Kriegserfindung. - Aitingers Werbung (mit Dr. Konrad Hel) bei Herzog Wilhelm von Bayern. Sonderverhandlungen Dr. Ecks und Dr. Stockheimers mit Aitinger (Mißtrauen gegen Dr. Hel). Erbetene Friedensvermittlung. Aitingers Werbung bei Ulm wegen eines Partikularvertrags mit dem Landgrafen (Dezember 1546), dann Aufenthalt in Augsburg. Schertlins Hoffnung, mit einer Hilfesendung von 1000 Pferden durch den Landgrafen im Oberlande etwas gutes auszurichten. Geneigtheit der Augsburger Geheimen zum Vertrag. Schreiben Ecks an Aitinger wegen der Vermittlung. Beziehungen zwischen Kurpfalz und Bayern. Beabsichtigte Rechtfertigungsschrift Ulms. Eßlingens Vertrag mit dem Kaiser. Anton Fuggers Bemühungen, Augsburg zum Vertrage zu bringen. - Des Landgrafen Schilderung der Lage und Rechtfertigung seines Verhaltens, Übersendung eines Berichtes über den Donaufeldzug. Gerücht von Unterhandlungen des Landgrafen mit dem Kaiser. Pasquill des Herzogs Moritz von Sachsen. Haltung der oberländischen Städte. Partikularverträge mit dem Kaiser. Bereitwilligkeit des Königs von Frankreich, den Bundesständen 200000 Gulden zu leihen. Werbungen des Markgrafen Albrecht. Aufruhr in Bamberg. Französische Rüstungen. Gerücht, Georg Besserer sei vor den Beratungen im Lager zu Giengen (1546 November) im kaiserlichen Lager gewesen. Die fünf evangelischen Orte der Schweiz, Tag zu Baden im Aargau. Krankheit des Kaisers. Vertreibung Aitingers aus Ulm
Enthält: kann in Augsburg auch nicht bleiben. Augsburgische Kapitulationsbedingungen. Bemühungen Schertlins und Lic. Meyers, die Verhandlungen Augsburgs mit dem Kaiser scheitern zu lassen. Ankunft des Kaisers in Ulm. Seine Truppen über die Donau. Auffindung hessischer Geschütze in Schorndorf. Das Gebiet des Pfalzgrafen Ott Heinrich. Kapitulation Augsburgs, Aufnahme kaiserlicher Truppen. Schertlin nach Konstanz, dann nach Zürich. Aufsagung des Dienstes durch Aitinger. Er hat 300 Gulden von der Stadt Augsburg entliehen. Verlust seines Vermögens. Tod der Gemahlin König Ferdinands und des Vizekanzlers Naves in Ulm (an der Pest)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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10.06.2025, 09:13 MESZ
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