Hans Rubin von Urbach, wegen Beteiligung am Bauernaufstand außer Landes geflohen, jedoch auf seine eigene und die Bitte seiner ehrlichen Freundschaft in der Hoffnung auf sein künftiges Wohlverhalten begnadigt und wieder eingelassen worden, erneuert die Erbhuldigung, gelobt unter Eid, sich fortan als gehorsamer Untertan zu erweisen, sich an keinem Aufruhr mehr zu beteiligen, sondern, wenn er von einem solchen erfahren, dies sofort der Obrigkeit anzuzeigen, auch zu keinen heimlichen Zechen und Gesellschaften zu gehen, Wehr und Harnisch dem Vogt auszuliefern und außer einem Brotmesser keine Waffen mehr zu tragen und schwört U. Bürgen (100 fl): Fridlin Holin und Martin Clopff d.Ä., B. zu Schorndorf.
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Hans Rubin von Urbach, wegen Beteiligung am Bauernaufstand außer Landes geflohen, jedoch auf seine eigene und die Bitte seiner ehrlichen Freundschaft in der Hoffnung auf sein künftiges Wohlverhalten begnadigt und wieder eingelassen worden, erneuert die Erbhuldigung, gelobt unter Eid, sich fortan als gehorsamer Untertan zu erweisen, sich an keinem Aufruhr mehr zu beteiligen, sondern, wenn er von einem solchen erfahren, dies sofort der Obrigkeit anzuzeigen, auch zu keinen heimlichen Zechen und Gesellschaften zu gehen, Wehr und Harnisch dem Vogt auszuliefern und außer einem Brotmesser keine Waffen mehr zu tragen und schwört U. Bürgen (100 fl): Fridlin Holin und Martin Clopff d.Ä., B. zu Schorndorf.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 4013
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 7. Band 7: Amt /Vogtei Rosenfeld bis Sindelfingen >> 07.02 Schorndorf, Amt >> 07.02.18 Urbach
1527 Februar 5 (Di nach Lichtmeß)
Urkunden
Schaden: S. 1 Bruchstück
Siegler: Claus Fuchs, und Hans Scherer, beide des Gerichts zu Schorndorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Siegler: Claus Fuchs, und Hans Scherer, beide des Gerichts zu Schorndorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S.
Rubin, Hans
Urbach WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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