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Bestellung und Annahme der reformierten Prediger für das Stift Keppel
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Gesuch der Maria von Effern genannt Hall um Bestellung eines Pastors (04.03.1622); Schreiben des Pastors Johannes Textor zu Mengerskirchen wegen dessen Vorschlag als Kirchdiener zu Keppel (17.03.1622); Korrespondenzen des Grafen Johann VII. zu Nassau-Siegen wegen der vorgeschlagenen Annahme des Pastors Johannes Textor zu Mengerskirchen als Prediger des Stifts Keppel (1622); Kurze Punkte, worüber die erwählte Äbtissin sich bei der Wahl des reformierten Predigers zu erklären hat (ca. 1655); Reskript der vormundschaftlich regierenden Gräfin Ernestine zu Nassau-Siegen wegen Bestellung eines reformierten Predigers für die Pfarre und Kirche des Stifts Keppel (1651); Schreiben der Äbtissin Eleonora Theodora Vogt von Elspe an den Siegener Rat Wittwach wegen der Bestellung eines Pastors (02./12.04.1660); Schreiben der Äbtissin Eleonora Theodora Vogt von Elspe an Fürst Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen u.a. wegen des reformierten Pastors Matthias Häuser (15.02.1661); Konfirmation des reformierten Pastors Philipp Münckers (14.03.1665); Abgang des Pastors Adolph Herminghausen und Bestellung des reformierten Pastors Ludovici (1678); Memorial der Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees wegen des reformierten Pastors namens Reytel aus Heiligenbach und dessen Präsentation (1695-1696); Präsentation des Pastors Winter zu Müsen als reformierter Prediger beim Stift Keppel (1704, 1706); Differenzen zwischen dem Stiftsfräulein von Riedt und der Äbtissin Sophie Charlotte von Bottlenberg genannt Kessel (1719); Präsentation des Pastors Schreiber aus Erndtebrück im Wittgensteinischen als reformierter Prediger beim Stift Keppel (1728); Abgang des reformierten Stiftspredigers Hamel und Präsentation des Pastors Johann Valentin Denhardt zu Ferndorf (1736). Korrespondenten u.a.: Maria von Effern genannt Hall, Pastor Johannes Textor (Mengerskirchen), Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, Ernestine Gräfin zu Nassau-Siegen, Äbtissin Eleonora Theodora Vogt von Elspe, Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Äbtissin Johanna Maria von Holdinghausen, Johanna Catharina von Selbach, Äbtissin Anna Elisabeth von und zu der Hees, Anna Sabina von und zu der Hees, Anna Margaretha von Selbach, Charlotte Louisa von Selbach, Pastor Johann Adam Kreis (Keppel), Äbtissin Sophie Charlotte von Bottlenberg genannt Kessel.
84 Bl.
Sachakte
zuvor Stift Keppel Nr. 14
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.