Dr. iur. Johann Wolfgang Textor, Advokat am RKG, Wetzlar, als Intervenienten Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar gegen Philipp Jacob Frinck, Schöffe, Wetzlar
Vollständigen Titel anzeigen
1, 3566
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1719-) 1725-1726
Enthält: Quad. 11: Strafurteil (1719)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf öffentlichen Widerruf wegen der dem Kl. durch den Bekl. zugefügten Verbal- und Realinjurien, die vorgefallen waren, als der Bekl. den Kl. vor dem Hause des Bekl. bei Nacht angefallen, beleidigt, umgerissen, die Perücke heruntergerissen, gewürgt und versucht hatte, dem Kl. den Degen zu rauben, Anspruch auf Zahlung von 10.000 Gulden zur Wiedergutmachung der Injurien, Anspruch auf Herausgabe der Perücke und des Degens des Kl., die dieser, nachdem der sich befreien konnte, zurückgelassen hatte, Anspruch darauf, dass der RKG-Fiskal wegen der Verletzung der Kameralsicherheit des Kl. gegen den Bekl. vorgeht, Anspruch der Intervenienten, dass der Kl. seine Klage gegen den Bekl. untergerichtlich verfolgt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ