Erzbischof Friedrich [IV.] von Salzburg entsendet zu dem Spruchtag in der erzbischöflichen Stadt Gmund (1), welchen die Spruchleute Jan von Kreig, Hauptmann zu Friesach (2), Görg Ungnad, Hauptmann zu Orttenburg, (3) Rudolf Trawner, Hofmarschall zu Salzburg, und Walthasar Waldegker, Vitztum zu Friesach, in der Streitsache mit Hainrich Regelshouer einberufen hatten, Meister Görg Gaisler, Lizenziat der päpstlichen Rechte, als seinen Vertreter und ermächtigt ihn, nach seinem Gutdünken eine außergerichtliche Einigung zu schließen und - falls nötig - einen anderen Anwalt oder Prokurator zu ernennen. Empfänger: Geißler: Georg, Lizenziat der päpstlichen Rechte. Siegler: S: Salzburg, Erzbischof Friedrich
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Erzbischof Friedrich [IV.] von Salzburg entsendet zu dem Spruchtag in der erzbischöflichen Stadt Gmund (1), welchen die Spruchleute Jan von Kreig, Hauptmann zu Friesach (2), Görg Ungnad, Hauptmann zu Orttenburg, (3) Rudolf Trawner, Hofmarschall zu Salzburg, und Walthasar Waldegker, Vitztum zu Friesach, in der Streitsache mit Hainrich Regelshouer einberufen hatten, Meister Görg Gaisler, Lizenziat der päpstlichen Rechte, als seinen Vertreter und ermächtigt ihn, nach seinem Gutdünken eine außergerichtliche Einigung zu schließen und - falls nötig - einen anderen Anwalt oder Prokurator zu ernennen. Empfänger: Geißler: Georg, Lizenziat der päpstlichen Rechte. Siegler: S: Salzburg, Erzbischof Friedrich
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 263
HU Salzburg 420; GU Mühldorf 690
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1401-1500
1449 Mai 19
Fußnoten:
1) Gmünd in Kärnten (PB Spittal a. d. Drau, Kärnten, A)
2) Friesach (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
3) Ortenburg (Burg bei Baldramsdorf, PB Spittal a. d. Drau, Kärnten, A)
1) Gmünd in Kärnten (PB Spittal a. d. Drau, Kärnten, A)
2) Friesach (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
3) Ortenburg (Burg bei Baldramsdorf, PB Spittal a. d. Drau, Kärnten, A)
Erzstift Salzburg Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Mit rückwärts aufgedrücktem Sg., Siegelrest lose beiliegend
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Ertz. Fridrichs gewaltsam zu dem tag zu Gmündt 15 b
Originaldatierung: Saltzburg an Montag vor dem auffarttag 1449
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1449
Monat: 5
Tag: 19
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Salzburg
Vermerke: RV: Ertz. Fridrichs gewaltsam zu dem tag zu Gmündt 15 b
Originaldatierung: Saltzburg an Montag vor dem auffarttag 1449
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1449
Monat: 5
Tag: 19
Ungnad: Georg\ Hauptmann, Ortenburg
Waldecker: Balthasar, Vitztum, Friesach
Regelhofer: Heinrich
Geißler: Georg, Lizenziat der päpstlichen Rechte
Trauner: Rudolf\ Hofmarschall, Salzburg
Kreig: Johann von, Hauptmann, Friesach
Gmünd in Kärnten (PB Spittal a. d. Drau, Kärnten, A)
Friesach (PB St. Veit a. d. Glan, Kärnten, A)
Ortenburg (Burg bei Baldramsdorf, PB Spittal a. d. Drau, Kärnten, A)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Friedrich IV.
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Hofmarschälle\ Rudolf Trauner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
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