Thimo [VI.] von Colditz (Koldicz) und sein Sohn Heinrich [IX.], Herren zu Colditz, verkaufen dem Bischof Johann [I.] von Meißen ihre Mannschaft und ihr Lehngut im Gericht Großenhain (zcu<o> dem Hayn), die sie vom Bischof und seiner Kirche zum Lehen hatten, für 32 Schock breiter Groschen, behalten sich jedoch ein Rückkaufsrecht bis Weihnachten vor. Die auf den von den Herren von Colditz an Siegfried und Friedrich von Wachau (Wachowe{e}), Thimo von Grünroda (Grauenrode), Bürgermeister Georg von Großenhain (Hayn), Hentzschel Ebersbach (Henschil Ebersbach), Heinrich Lengefeld (Lengefelt), Nikolaus (Nickil) Schäfer (Schefer), Reinhard von Böhla (Bo<e>yl) und Günther Dragas (Drogu<o>z) weiter verlehnten Gütern in Ober- und Mittelebersbach sowie die in Oberrödern (Obirn Redirn) liegenden Geld-, Roggen-, Hafer- und Flachszinse werden detailliert aufgeführt. Zu einer Hufe Thimos von Grünroda gehört außerdem ein Lehnpferd. - Siegel der Aussteller angekündigt.
Vollständigen Titel anzeigen
Thimo [VI.] von Colditz (Koldicz) und sein Sohn Heinrich [IX.], Herren zu Colditz, verkaufen dem Bischof Johann [I.] von Meißen ihre Mannschaft und ihr Lehngut im Gericht Großenhain (zcu dem Hayn), die sie vom Bischof und seiner Kirche zum Lehen hatten, für 32 Schock breiter Groschen, behalten sich jedoch ein Rückkaufsrecht bis Weihnachten vor. Die auf den von den Herren von Colditz an Siegfried und Friedrich von Wachau (Wachowe{e}), Thimo von Grünroda (Grauenrode), Bürgermeister Georg von Großenhain (Hayn), Hentzschel Ebersbach (Henschil Ebersbach), Heinrich Lengefeld (Lengefelt), Nikolaus (Nickil) Schäfer (Schefer), Reinhard von Böhla (Boyl) und Günther Dragas (Droguz) weiter verlehnten Gütern in Ober- und Mittelebersbach sowie die in Oberrödern (Obirn Redirn) liegenden Geld-, Roggen-, Hafer- und Flachszinse werden detailliert aufgeführt. Zu einer Hufe Thimos von Grünroda gehört außerdem ein Lehnpferd. - Siegel der Aussteller angekündigt.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 03640 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 2. Geistliche Provenienzen >> 2.1. Erz- und Hochstifte >> 2.1.4. Meißen, Hochstift
27. April 1361
Hochstift Meißen
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:16 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 2. Geistliche Provenienzen (Gliederung)
- 2.1. Erz- und Hochstifte (Gliederung)
- 2.1.4. Meißen, Hochstift (Gliederung)