"Morgen kommt der Weihnachtsmann ..." Über die Kulturgeschichte des Gabenbringers
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024107/202
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
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7. Dezember 2002
Auf der ganzen Welt ist er bekannt, ob als Weihnachtsmann, Pére Noel oder Santa Claus. Aber egal, wie er genannt wird, über eins sind sich alle Kinder einig: Der Weihnachtsmann hat einen weißen langen Bart, einen dicken Bauch, trägt einen pelzbesetzten roten Mantel und bringt viele Geschenke. Diese Attribute hat der Gabenbringer aber erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts und geprägt hat sie ein Deutscher: Der Auswanderer Thomas Nast veröffentlichte 1863 im amerikanischen "Harper's Weekly" sein erste Illustration des Weihnachtsmanns, wir ihn heute kennen.
Über 30 Jahre lang zeichnete er seinen "Santa Claus" alljährlich zur Freude tausender Zeitungsleser und hielt damit seine Kindheitserinnerungen aus der pfälzischen Heimat wach. Denn ursprünglich geht der Weihnachtsmann auf den Bischof Nikolaus aus frühchristlicher Überlieferung zurück. Zahlreiche Legenden und Bräuche ranken sich seit dem Mittelalter um diesen katholischen Heiligen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde er mit seinen strafenden Begleitern wie "Knecht Ruprecht", "Pelznickeln" oder "Perchten" als Autoritätsfigur dargestellt. Seinen Siegeszug als sanftmütiger Großvater trat der Nikolaus alias Weihnachtsmann nicht zuletzt durch die Werbekampagnen von "Coca-Cola an, 1931 entdeckte der amerikanische Konzern den Gabenbringer als Werbeträger. Heute beschert der Weihnachtsmann die Kinder direkt aus Hollywood: rechtzeitig zur Adventszeit ist "Santa Claus 2" in den Kinos angelaufen.
Über 30 Jahre lang zeichnete er seinen "Santa Claus" alljährlich zur Freude tausender Zeitungsleser und hielt damit seine Kindheitserinnerungen aus der pfälzischen Heimat wach. Denn ursprünglich geht der Weihnachtsmann auf den Bischof Nikolaus aus frühchristlicher Überlieferung zurück. Zahlreiche Legenden und Bräuche ranken sich seit dem Mittelalter um diesen katholischen Heiligen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde er mit seinen strafenden Begleitern wie "Knecht Ruprecht", "Pelznickeln" oder "Perchten" als Autoritätsfigur dargestellt. Seinen Siegeszug als sanftmütiger Großvater trat der Nikolaus alias Weihnachtsmann nicht zuletzt durch die Werbekampagnen von "Coca-Cola an, 1931 entdeckte der amerikanische Konzern den Gabenbringer als Werbeträger. Heute beschert der Weihnachtsmann die Kinder direkt aus Hollywood: rechtzeitig zur Adventszeit ist "Santa Claus 2" in den Kinos angelaufen.
0:03:50; 0'03
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Kultur Café - Kultur in Baden-Württemberg
Nast, Thomas
USA
Auswanderung
Film
Weihnachten: Nikolaus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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