Ein Gut zu Velmeden [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], genannt das Freigut, mit all seinem Zubehör, das bisher dem Landgrafen ...
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Urk. 14, 14467
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Wilhelm, genannt Hetzenrodt, Nr. 4
A I u, Wilhelm genannt Hitzenrod sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe W >> Wiet-Wil >> Wilhelm genannt Hitzenrodt
1535 Februar 18
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Gut zu Velmeden [Stadtteil von Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kr.], genannt das Freigut, mit all seinem Zubehör, das bisher dem Landgrafen von Hessen jährlich 16 Viertel Frucht partim gegeben hat und von dem der Schwager des 1535 Belehnten die Hälfte innehat, als Erblehen. Auf Aufforderung der Amtleute zu Lichtenau ist dem Landgrafen von Hessen mit einem reisigen Pferd zu dienen. Der Schwager des 1535 Belehnten behält das Gut zeitlebens, hat ihm aber jährlich acht Viertel Frucht partim zu entrichten. Nach dessen Tod soll er das Gut als freies Gut nutzen.
Belehnte/r: Adam Wilhelm genannt Hitzenrodt von Velmeden
Konzept des Lehnsbriefes.
Konzept des Lehnsbriefes.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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