Kläger: Emanuel Jenisch, Kaufmann in Hamburg, sowie Rudolf Amsinck, Walter Buschaert, Hans Erlenkamp und Anton Erhart als Kuratoren der Ester Jenisch, geb. Amsinck, Witwe des Zimbert Jenisch, und ihrer Kinder in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hieronymus Petersen und Dr. David Plocius, als Kuratoren der Katharina von Horn, Witwe des Peter Pormann, sowie Hinrich Meyer, namens seiner Frau Katharina, geb. Pormann, und Michael Möller, namens seiner Frau Anne, geb. Pormann, in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes in einem Streit unter den Erben des Zimbert Jenisch und des Peter Pormann um eine Forderung der Kläger in Höhe von 33.526 Mark lübisch aus einer Handlungsgesellschaft
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Kläger: Emanuel Jenisch, Kaufmann in Hamburg, sowie Rudolf Amsinck, Walter Buschaert, Hans Erlenkamp und Anton Erhart als Kuratoren der Ester Jenisch, geb. Amsinck, Witwe des Zimbert Jenisch, und ihrer Kinder in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Hieronymus Petersen und Dr. David Plocius, als Kuratoren der Katharina von Horn, Witwe des Peter Pormann, sowie Hinrich Meyer, namens seiner Frau Katharina, geb. Pormann, und Michael Möller, namens seiner Frau Anne, geb. Pormann, in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes in einem Streit unter den Erben des Zimbert Jenisch und des Peter Pormann um eine Forderung der Kläger in Höhe von 33.526 Mark lübisch aus einer Handlungsgesellschaft
211-2_J 11
J 223
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> J
1641-1648
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Georg von Gülich (senior), Beklagter: Dr. Abraham Ludwig von Gülich (junior).- Instanzen: 1. (Obergericht 1648-1659) 2. Reichskammergericht 1660.- Darin: Gesellschaftervertrag von 1641 zwischen Zimbert Jenisch, Peter Pormann, Severin Terekells und Lorenz Schröder, Faktor, sowie Andreas Jensen, Zöllner in Drontheim, und Heinrich Moller in Kopenhagen über einen Handel zwischen Glückstadt und Drontheim, auch über Holztransporte nach Spanien und Portugal; Erklärung von 1641 des Peter Pormann und Lorenz Schröder über Vorzugsrechte für das von Zimbert Jenisch eingebrachte Kapital; Vertrag von 1645 zwischen Peter Pormann, Lorenz Schröder und Franz Hagen über die gemeinsame Drontheim-Fahrt; zahlreiche Abrechnungen über die Geschäfte der Gesellschaft in der Zeit 1642-1648.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11199 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ