Urkunde 28: Münster, im Hause des Gografen Dr. Hermann Osthoff auf dem Domhof
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Roxel-I, Urkunde Nr. 28
Roxel-I Amtsarchiv Roxel I
Amtsarchiv Roxel I >> 01. Urkunden
1659 Januar 22.
Enthält: Vor dem Gografen zum Bakenfeld Dr. der Rechte Herman Osthoff bekunden Bernard Schulte Stottbroch, Johan Westhusing, Sebastian Schulte Köning, Johan Örlich, Johan Hugemann, Johan Berningh, Henrich Schulte Altenroxel, Herman Wermell, Henrich Rotert, Dieterich Grosse Thier, Bernardt Grosse Westarp, Bernardt Benningh, Johan Lutke Brintrup, Herman Welling, Johan Grosse Jockweg, Albert Helman, Bernardt Schedding, Bernardt Schulte Berndt als Provisoren, Bauerrichter und eingesessene Hausleute des Ksp. Roxel, dass sie zur Zahlung Hessischer Satisfaktionszahlungen mit Einwilligung ihrer Gutsherren von der Äbtissin zu Hohenholte, Frau Bertha Richmoedt, 450 Rtlr. aufnahmen. Zeugen sind Adam Henrich Mencken und Henrich Holthausen. Unterschrift des I.E. Brabeck, der Äbtissin Maria Droste, der Äbtissin Lucia de Baer, des Henrich Droste zum Hülshoff, des Johan Henrich Akenschock, des F. von der Tinnen und des Notars Bern. Rodorff. Siegel des Domkapitels Münster, des Gografen, der Äbtissinnen, Maria Droste und Lucia de Baer, des Henrich Droste zum Hülshoff, des Johan Henrich Akenschock und des F. von der Tinnen. Zur Akte Amt Roxel, Belege 1842 gehörig (= C 148)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:21 MEZ