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Inbesitznahme und Rückgabe der Güter des Grafenhauses Sternberg-Manderscheid
Enthaeltvermerke: Enthält: Bericht des Oberförsters von Blankenheim über die Besitznahme des Waldes Erbstarrenbusch im Gebiet der Gemeinde Dahlem im Namen Friedrich Wilhelms III. von Preußen, 1816; Bericht, wonach laut Auskunft des ehemaligen Försters des Grafen Sternberg-Manderscheid der Erbstarrenbusch zur Hälfte dem Grafen, zur Hälfte verschiedenen Erben aus Dahlem und Baasem gehört, 1815; Darlegung des Oberförsters von Blankenheim, wonach der König von Preußen als Rechtsnachfolger des Grafen von Sternberg-Manderscheid alleiniger Eigentümer des Erbstarrenbuschs ist, 1815; Bericht des Kreisforstmeisters an die Aachener Regierung über die Beschlagnahmung von Pferden und Karren, deren Eigentümer bei dem Versuch angetroffen wurden, Holz aus dem Erbstarrenbusch abzufahren, verbunden mit der Bitte des Kreisforstmeisters, zur Wahrung der Ruhe Militär in Dahlem einzuquartieren, 1816; Vertrag zwischen dem Kreiskommissar von Blankenheim und den am Erbstarrenbusch beteiligten Parteien, wonach der Erbstarrenbusch zur Hälfte den Letzteren, zur Hälfte dem König gehört, 1816; Bericht des Oberförsters von Blankenheim an den Kreisforstmeister darüber, dass Einwohner von Dahlem und Baasem die im Erbstarrenbusch eingesetzten Holzfäller verjagt, Holz gestohlen und den Förster bedroht haben, verbunden mit der Bitte des Oberförsters, Gendarmen bei den mutmaßlichen Anstiftern einzuquartieren, 1816; Bericht des Kreisforstmeisters mit einer Klage darüber, dass das Kreisgericht in Malmedy die Waldfrevler freigesprochen und diese indirekt ermuntert habe, den Förster zu bedrohen, mit der Bitte um Auskunft, inwieweit Gewalt mit Gewalt vergolten werden darf, 1816; Berichte des Blankenheimer Kreiskommissars und des Kreisforstmeisters über den mit den Dahlemer Erben geschlossenen Vergleich, 1816; Eidesstattlicher Bericht des Försters über den Waldfrevel und Drohungen gegen ihn, 1816; Verfügung und Vollmacht der Aachener Bezirksregierung, die vertragliche Rückgabe verschiedener Wälder und Grundstücke betreffend, welche die französische Obrigkeit beschlagnahmt hatte, an die Erben der Gräfin Auguste von Sternberg-Manderscheid-Blankenheim, nebst weiteren Schriftstücken zu diesem Gegenstand, die u.a. auf diesen Grundstücken lastende Verbindlichkeiten betreffen, 1823; Entwurf der Übertragungsurkunde, 1823; Schreiben des preußischen Finanzministeriums an die Aachener Regierung, wonach gemäß den vom Grafen Sternberg-Manderscheid schon 1814 erwirkten Verordnungen dessen Güter im Regierungsbezirk Aachen zurückzugeben seien, soweit es sich um Privateigentum handelt und nicht, wie im Fall der Herrschaft Kronenburg, um Territorien, die dem Grafen als Landesherr unterstanden, da alle landesherrlichen Rechte mit dem Frieden von Lunéville abgetreten worden seien, 1822; Schreiben des preußischen Finanzministeriums an die Aachener Regierung, wonach auch die Herrschaft Kronenburg zu den Allodial- und Mediatgütern des Grafenhauses Sternberg-Manderscheid zu zählen und folglich zurückzuerstatten ist, 1822; zwei Vollmachten für den Vertreter des Grafenhauses Sternberg-Manderscheid bei der Rückgabe, 1823; Übertragungsurkunde mit Zusatzprotokoll, 1823; Schreiben der Bezirksregierung Aachen, worin dem Zusatzprotokoll teilweise widersprochen wird, 1823; Denkschrift über das Eigentumsrecht am Erbstarrenbusch, 1823; Anfrage des Bürgermeisters von Kronenburg, betreffend die Größe der dem Frafen Sternberg-Manderscheid zurückerstatteten Wälder und die damit verbundenen Rechte zwecks richtiger Veranschlagung bei der Erhebung der Grundsteuer, mit Antwort, 1823; Schreiben, mit dem die Bezirksregierung Aachen dem Landrat Unterlagen übersendet, welche die Rechte von Privatleuten am Erbstarrenbusch betreffen, die gemäß der Übertragungsurkunde abzufinden sind, sowie Mitteilung derselben an den Bevollmächtigten des Grafenhauses, 1823; Anweisung der Bezirksregierung Aachen an den Landrat, im Hinblick auf die korrekte Erhebung der Grundsteuern Erkundigungen über die genaue Ausdehnung der Wälder des Grafen von Sternberg-Manderscheid einzuziehen, mit Antwort, 1824; Schreiben eines Müllers aus Udenbreth, der um eine Abschrift der Urkunde bittet, in welcher dem Grafen von Sternberg-Manderscheid seine Besitzungen zurückerstattet worden sind, zur Verwendung in einem laufenden Prozess, mit positivem Bescheid des Landrats von Schleiden, 1831.
Landratsamt Schleiden
2cm
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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