Abt Gerhard vom Kloster Arnstein, die Herren von Langenau, Hildeger, sein Bruder Daniel, Johann der Junge, Ritter, Johanns Bruder Winrich, Ritter Markolf von Kleberg, die Edelknechte Heinrich und Dietrich von Staffel, sämtlich Ganerben zu Winden (geanerben in daz eygen zcu Winden) bekunden einen Tausch von Leibeignen mit dem Junker Ruprecht, Grafen zu Nassau, der von ihnen Alheid, die Tochter von Conz Schaffe zu Obernhof, erhält und ihnen dafür gibt Hebel, die Tochter Werners von Winden.
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Abt Gerhard vom Kloster Arnstein, die Herren von Langenau, Hildeger, sein Bruder Daniel, Johann der Junge, Ritter, Johanns Bruder Winrich, Ritter Markolf von Kleberg, die Edelknechte Heinrich und Dietrich von Staffel, sämtlich Ganerben zu Winden (geanerben in daz eygen zcu Winden) bekunden einen Tausch von Leibeignen mit dem Junker Ruprecht, Grafen zu Nassau, der von ihnen Alheid, die Tochter von Conz Schaffe zu Obernhof, erhält und ihnen dafür gibt Hebel, die Tochter Werners von Winden.
170 I, U 642
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1351-1375 >> 1368
1368 Juli 29
Ausfertigung, Pergament, 7 Siegel, 1. Abt Gerhart zerbrochen, 2. Hildeger von Langenau, zerbrochen, 3. Daniel von Langenau, beschädigt, 4. Markolf von Kleberg, zerbrochen, 5. Heinrich von Staffel, erhalten, 6. Dietrich von Staffel, verletzt, 7. Winrich von Langenau, zerbrochen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Siegler: 7 der Aussteller, indem Winrich von Langenau für seinen außer Lands befindlichen Bruder Johann mitsiegelt.
aus Marburg 1884
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ