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Rat der evangelisch-lutherischen Kirche Deutschlands
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Enthält:
- Rundschreiben des Lutherrats, u.a.: Erklärung zur Bekanntmachung von 11 Kirchenleitern im Gesetzblatt der DEK vom 6. April 1939; Beschluss des Oberlandgerichtes München im Mai 1939 betreffend die Kinderschule St. Jakob in Nürnberg und weitere Gerichtsbeschlüsse in verschiedenen Angelegenheiten; Anrechnung von Semestern an der Theologischen Fakultät in Basel; Anweisung des Reichskirchenministers Kerrl über die "Ausführung der Fünfzehnten Verordnung des Gesetzes zur Sicherung der DEK"
- Lutherischer Pakt, u.a. Protokoll einer Sitzung vom 24. Mai 1939 in Berlin
- Bericht über ein Gespräch zwischen einem Vertreter der evangelisch-lutherischen Kirche und dem Oberarbeitsführer Herrmann-Lejeune über die religiöse Betätigung im Reichsarbeitsdienst
- Brief des Landesbischofs Meiser an Wurm mit einem Bericht über eine Sitzung des Lutherrates in Berlin
- "Übersicht über vier Jahre Lutherrat", 16. April 1940
- Oberkirchenrat Pressel an Dekan Friedrich Keppler und den Vizepräsidenten des Landeskirchenamts Hannover Paul Fleisch wegen angeblicher Äußerungen zur politischen Position von ihm selbst und Landesbischof Wurm
- Gutachten über das Handbuch für den Religions- und Konfirmandenunterricht "Ein Reich - ein Gott", o.D.
- Lieder der kommenden Kirche, o.D.
1 cm
Sachakte
Kerrl, Hanns
Herrmann-Lejeune, Günter
Meiser, Hans
Pressel, Wilhelm
Fleisch, Paul
Keppler, Friedrich
DEK
Lutherrat
Lutherischer Pakt
Religionsunterricht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.