Mainz, 1608.11.20. (Richter Pfaff). Die B. und Fischer Heinrich Granebel und Hans Schweitzer und ihre Frauen, beide Katharina genannt, verkaufen dem Nikolaus Spiegel, kurmainzischem Rechtenschreiber auf Loneck, u.s.Fr. Agnes, als Kurator des hinterlassenen Töchterleins Peter Berlins, 30 fl. Wiederkaufszins, fällig auf Matthäi, für 600 fl., die dem Töchterlein von Wendel Schmidt und dessen Frau Anna Günterin unter Verpflichtung der Ausleihung an Niklas Spiegel letztwillig vermacht worden sind. Unterpfand: 1) Heinrich Granebel: Sein Haus zum Guttisheimer [-heim- gestrichen], an Hans Weißel, zinst St. Peter 7 1/2 Albus; 2) Hans Schweitzer (mit Bewilligung seines Tochtermanns Helias Kohl und dessen Frau Margreth): Sein Haus zum großen Geierfalken, an Weigand Kutscher und Michel Gunter, Metzger, zinst der Präsenz von Liebfrauen 1 fl. 3 Albus, den Augustinern 1 fl. ablösig. Z.: Bonifaz Becker, Nikolaus Hildenbrandt und Helias Koll, Fischer.

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