Dekanat Walther Kolbe
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I - 367
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1925-1926
Enthält u.a.:Verschiedenes: Frist für die Einberufung von Fakultätssitzungen, Dankschreiben (von Prof. Ehrismann 70. Geburtstag, Erzbischof Soederblom Promotion, H. Ulmann, Ernst Maass), betr. Schaffung eines Archäologischen Museeum an der Universität Königsberg. - Preisaufgaben. - Lehrkörper: Ernennung des Privatdozenten Dr. Kneser aus Göttingen zum ordentlichen Prof. und Nachfolger des weggegangenen Prof. Radon (Mathematik), Disziplinarverfahren von Prof. Vahlen (Beurlaubung vom Dienst), Ernennung des ao. Prof. Dr. Franz Dornseiff aus Berlin zum ordentlichen Prof. und Nachfolger des nach Basel gegangenen Prof. Kurt Latte (Klassiche Philologie), Koll. Jaekel über die Unmöglichkeit beide in einem Lehramt vereinigten Gebiete Geologie und Paläontologie in vollem Umfang allein zu vertreten, Koll. Groß über die Notwendigkeit einer Erweiterung des Lehrbetriebes in der Mineralogie, Bewilligung eines Stipendiums für eine zusätzliche Lehrtätigkeit in der Geologie, Gesuch um Genehmigung eines Lehrauftrages für physikalisch-chemische Petrologie, Erteilung eines forstwirtschaftlichen Lehrauftrages an den akademischen Oberförster Röhrig, Berufung von Dr. Otto Schmitt zum ordentlichen Professor für Kunstgeschichte, Fakultät ersucht um eine höhere Vergütung des Lehrauftrages von Dr. Reinhardt, Befürwortung der Urlaubsgesuche von Prof. Curschmann und Prof. Leick (Dr. Huber übernimmt für Letzteren die Vertretung), Dr. Schmidkunz Vergütung wird erhöht, betr. die Erhöhung der Pension des ehemaligen Lektor Schaafs, Ernennung Dr. Rödiger zum akademischen Turn- und Sportlehrer der hiesigen Universität, Dr. Vockeradt erhält 500 M als Beihilfe für seine Studienreise nach England, Dr. Lutz Mackensen erhält Lehrauftrag für deutsche Volkskunde, Stipendiumbewilligung für Dr. Markwardt, Versetzung des französischen Lektors Olivier Henrion an die Universität Berlin und Ernennung des Oberlehrers Andre Golay als Nachfolger, Prof. Dr. Koschmieder aus Breslau wurde mit der Vertretung von Prof. Vahlen für das SS 1926 beauftragt, Vorschlagsliste für Nachfolge von Prof. Spies. - allgemeine Universitätsangelegenheiten u.a.: Regelung der gewährleisteten Mindesteinnahmen, betr. Gebührenbefreiung, betr. Nebenbezüge aus dem Lehramt, Gebührenordnung für WS 1925/26, Mindesteinnahme für Unterrichtsgeld, Erhebung von Ersatzgeld, Gebührenordnung für SS 1926, Minister wünscht keine Gebührenbefreiung mehr für Kinder anderer Hochschullehrer, betr. Verfassungsfeier, Beamten wird verboten außerdienstliche Abzeichen zu tragen, Ernennungen sollen möglichst am Verfassungstag vorgenommen werden, Anträge auf Ernennung zum ao. Prof. müssen künftig mit Lebenslauf und Schriftenverzeichnis eingereicht werden, Zusammenarbeit mit Rundfunk und Film ist erwünscht (Vorträge etc.), betr. Korrespondenzblatt der Wissenschaft und Technik, Anrechnung der Hörersemester für studierende Beamte und Gewerbetreibende möglich, betr. das Referat von Ordinarien die auch Abteilungsvorsteher sind, betr. das Witwengeld nachgeheirateter Witwen, betr. obligatorische Unfallversicherung, betr. Vorlesungen mit besonderem Aufwand, Spendenaufruf für Errichtung einer Ehrentafel für die gefallenen Straßburger, Drucksache: "Beschluß der phil. Fakultät von Heidelberg in der Angelegenheit des Privatdozenten Dr. Gumbel" (politisch, Pazifist). - Unterricht betreffend u.a.: Landeshauptmann von Pommern bewilligt 1000 RM für die Sammelstelle des Pommerschen Wörterbuchs, betr. Hinausverlegung einiger Institute (Stadt bietet Baugelände an, Verhandlungen dazu), Koll. Semrau erhält Unterrichtsgeld für Vertretung des kunstgeschichtlichen Faches, Etaterhöhung für kunstgeschichtliche Sammlung vom Minister abgelehnt, betr. Vorlesungen aus dem Gebiet der Leibesübungen (Verhandlungen dazu), betr. Errichtung eines Lektorats für Sprachkunst, betr. Stundenplan der übergreifenden Vorlesungen für die Med. Fakultät, betr. Gründung einer historisch-geographischen Abteilung am Historischen Institut (Denkschrift von Prof. Curschmann - historischer Atlas der Pommerschen Provinz), Antrag der Fakultät für einen Lehrauftrag für Milchwirtschaft.
Band: Bd. 2
Band: Bd. 2
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ