Die Geschwister Hans Wolf und Hans Ruprecht Baumgarttner zum Fraunstain (1), Ering (2) und Hellsperg (3), Margaretha, Ehefrau von Jörg Tüsslinger zu Pülhaim (4), Catharina, Ehefrau von Christoph Grav zu Schernberg (5) und Sophia, Ehefrau des Wolf Jacob Rainer zu Weickherstorf (6), bestätigen, dass der verstorbene Erzbischof Mathias von Salzburg dem verstorbenen Bernhardin Trenbach das Forstamt auf dem Ampffinger (7) und Pürtner Hart (8) erbrechtsweise überlassen hatte. Gemäß einem in der erzbischöflichen Kammer aufbewahrtem Revers von 1547 III 11 [Nr. 436] ist das Forstamt durch etliche Todesfälle auf Erasmus von Trenbach zu Purckhfrid (9) und Hellsberg übergegangen. Nach seinem Tod fiel das Amt an seine Schwester Margaretha von Trenbach und nach deren Tod an ihren nächsten Blutsverwandten Hans Baumgartner zum Fraunstein und Ering, den Vater der genannten Geschwister. Erzbischof Johann Jacob von Salzburg hat den Ampfinger und Pürtener Hart den Geschwistern nun zu den gleichen Bedingungen übertragen, darüber aber einen neuen Revers ausfertigen lassen und gleichzeitig die alte [wörtlich inserierte] Verschreibung des Erzbischof Mathias an Bernhardin von Trenbach [Nr. 405a] und die darin enthaltene Waldordnung [Nr. 338a] von Neuem ausgestellt. Die Erben versprechen, stets gemäß dem Revers und der Waldordnung zu handeln. Zur Bekräftigung unterzeichnen die drei Schwestern die Urkunde eigenhändig. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S1: Baumgartner, Hans Wolf. S2: Baumgartner, Hans Ruprecht. S3: Tüsslinger, Georg, zu Pülheim. S4: Graf, Christoph, zu Schernberg. S5: Rainer, Wolf Jacob, zu Weikersdorf u. Zwentendorf
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Die Geschwister Hans Wolf und Hans Ruprecht Baumgarttner zum Fraunstain (1), Ering (2) und Hellsperg (3), Margaretha, Ehefrau von Jörg Tüsslinger zu Pülhaim (4), Catharina, Ehefrau von Christoph Grav zu Schernberg (5) und Sophia, Ehefrau des Wolf Jacob Rainer zu Weickherstorf (6), bestätigen, dass der verstorbene Erzbischof Mathias von Salzburg dem verstorbenen Bernhardin Trenbach das Forstamt auf dem Ampffinger (7) und Pürtner Hart (8) erbrechtsweise überlassen hatte. Gemäß einem in der erzbischöflichen Kammer aufbewahrtem Revers von 1547 III 11 [Nr. 436] ist das Forstamt durch etliche Todesfälle auf Erasmus von Trenbach zu Purckhfrid (9) und Hellsberg übergegangen. Nach seinem Tod fiel das Amt an seine Schwester Margaretha von Trenbach und nach deren Tod an ihren nächsten Blutsverwandten Hans Baumgartner zum Fraunstein und Ering, den Vater der genannten Geschwister. Erzbischof Johann Jacob von Salzburg hat den Ampfinger und Pürtener Hart den Geschwistern nun zu den gleichen Bedingungen übertragen, darüber aber einen neuen Revers ausfertigen lassen und gleichzeitig die alte [wörtlich inserierte] Verschreibung des Erzbischof Mathias an Bernhardin von Trenbach [Nr. 405a] und die darin enthaltene Waldordnung [Nr. 338a] von Neuem ausgestellt. Die Erben versprechen, stets gemäß dem Revers und der Waldordnung zu handeln. Zur Bekräftigung unterzeichnen die drei Schwestern die Urkunde eigenhändig. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S1: Baumgartner, Hans Wolf. S2: Baumgartner, Hans Ruprecht. S3: Tüsslinger, Georg, zu Pülheim. S4: Graf, Christoph, zu Schernberg. S5: Rainer, Wolf Jacob, zu Weikersdorf u. Zwentendorf
Erzstift Salzburg Urkunden, BayHStA, Erzstift Salzburg Urkunden 452
HU Salzburg 684; GU Mühldorf 801
Erzstift Salzburg Urkunden
Erzstift Salzburg Urkunden >> 1501-1600
1564 Oktober 17
Fußnoten:
1) Frauenstein (Gde. Mining, PB Braunau am Inn, OÖ, A)
2) Ering (Lkr. Rottal-Inn)
3) Hellsberg (Burg bei Niedertaufkirchen, Lkr. Mühldorf a. Inn)
4)
5) Schernberg (Schloss bei Schwarzach i. Pongau, PB Sankt Johann i. Pongau, Salzburg, A)
6)
7) Ampfing (Lkr. Mühldorf a. Inn)
8) Pürten (St. Waldkraiburg, Lkr. Mühldorf a. Inn)
1) Frauenstein (Gde. Mining, PB Braunau am Inn, OÖ, A)
2) Ering (Lkr. Rottal-Inn)
3) Hellsberg (Burg bei Niedertaufkirchen, Lkr. Mühldorf a. Inn)
4)
5) Schernberg (Schloss bei Schwarzach i. Pongau, PB Sankt Johann i. Pongau, Salzburg, A)
6)
7) Ampfing (Lkr. Mühldorf a. Inn)
8) Pürten (St. Waldkraiburg, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Erzstift Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. 1 bis 3 u. Sg. 5 fehlen
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Erichtag nach sannt Gallen tag 1564
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1564
Monat: 10
Tag: 17
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Erichtag nach sannt Gallen tag 1564
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1564
Monat: 10
Tag: 17
Trenbeck: Bernhardin\ Forstmeister im Ampfinger u. Pürtener Hart
Trenbeck: Erasmus, zu Burgkhfridt und Hellsperg\ Forstmeister im Ampfinger u. Pürtener Hart
Trenbeck: Erasmus, zu Burgkhfridt und Hellsperg\ Bruder v. Margaretha
Trenbeck: Margaretha, zu Burgkhfridt und Hellsperg, Schwester v. Erasmus
Baumgartner: Hans, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Vater v. Hans Wolf u. Hans Ruprecht, Katharina, Margaretha u. Sophia
Baumgartner: Hans, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Forstmeister im Ampfinger u. Pürtener Hart
Baumgartner: Hans, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Erbe d. Margaretha Trenbeck
Baumgartner: Hans, Wolf, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Sohn v. Hans
Baumgartner: Hans Wolf, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Bruder v. Hans Ruprecht, Katharina, Margaretha u. Sophia
Baumgartner: Hans Ruprecht, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Sohn v. Hans
Baumgartner: Hans Ruprecht, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg\ Bruder v. Hans Wolf, Katharina, Margaretha u. Sophia
Rainer: Wolf Jacob, von Weikersdorf u. Zwentendorf \ Ehemann v. Sophia
Rainer: Sophia, geb. Baumgartner, Ehefrau v. Wolf Jacob
Baumgartner: Sophia, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg, verh. Rainer zu Weikersdorf\ Schwester v. Hans Ruprecht, Hans Wolf, Katharina, Margaretha
Baumgartner: Sophia, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg, verh. Rainer zu Weikersdorf\ Tochter v. Hans
Baumgartner: Katharina, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg, verh. Graf, zu Schernberg\ Schwester v. Hans Ruprecht, Hans Wolf, Margaretha, Sophia
Graf: Katharina, geb. Baumgartner, Ehefrau v. Christoph
Baumgartner: Katharina, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg, verh. Graf, zu Schernberg\ Tochter v. Hans
Graf: Christoph, zu Schernberg\ Ehemann v. Katharina
Tüsslinger: Georg, zu Pülhaim, Ehemann v. Margaretha
Tüsslinger: Margaretha, geb. Baumgartner, Ehefrau v. Georg
Baumgartner: Margaretha, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg, verh. Tüsslinger\ Schwester v. Hans Ruprecht, Hans Wolf, Katharina, Sophia
Baumgartner: Margaretha, zum Frauenstein, zu Ering u. Hellsberg, verh. Tüsslinger\ Tochter v. Hans
Frauenstein (Gde. Mining, PB Braunau a. Inn, OÖ, A)
Ering (Lkr. Rottal-Inn)
Hellsberg (Burg bei Niedertaufkirchen, Lkr. Mühldorf a. Inn)
Pülhaim (wo ?)
Schernberg (Schloss bei Schwarzach i. Pongau, PB St. Johann i. Pongau, Salzburg, A)
Weikersdorf (wo ?)
Ampfing (Lkr. Mühldorf a. Inn): Forst Ampfinger Hart
Ampfing (Lkr. Mühldorf a. Inn): Forstordnung
Pürten (Gde. Waldkraiburg, Lkr. Mühldorf a. Inn): Forst Pürtener Hart
Pürten (Gde. Waldkraiburg, Lkr. Mühldorf a. Inn): Forstordnung
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Mathias
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöfe\ Johann Jacob
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Kammer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
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