Matheis von Bibra, Spitalmeister des alten Spitals zu Nürnberg, verträgt sich mit Gotlieb Volkmair, Statthalter, und Jacob Krawss, Spitalmeister des neuen Spitals zu Nürnberg, wegen der von Heinrich Creutzer, Bürger zu Nürnberg, und Elisabeth, dessen Ehefrau, im J. 1420 für eine ewige Messe auf dem Marienaltar der Barfüsserkirche zu Nürnberg gewidmeten, nunmehr aber nach der Reformation des Barfüsserklosters den Siechen des alten und neuen Spitals anheim gefallenen Güter dahin, dass der Hof zu Vengen hinfort dem neuen Spital und die zwei Güter zu Kruppach (welche an Stelle des Hofes zu Viehhausen getreten waren), dem alten Spital verbleiben sollen. - Zeugen: Niclas Muffel, Hanns Coler und Hanns Schürstab der Ältere. Siegler: Matheis von Bibra und Melchior von Neuneck, Landkomthur der Ballei d. Ord. zu Franken und Komthur zu Ellingen. - Inseriert: Urkunde vom 14. April 1467 (siehe Nr. 515/1*).
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Matheis von Bibra, Spitalmeister des alten Spitals zu Nürnberg, verträgt sich mit Gotlieb Volkmair, Statthalter, und Jacob Krawss, Spitalmeister des neuen Spitals zu Nürnberg, wegen der von Heinrich Creutzer, Bürger zu Nürnberg, und Elisabeth, dessen Ehefrau, im J. 1420 für eine ewige Messe auf dem Marienaltar der Barfüsserkirche zu Nürnberg gewidmeten, nunmehr aber nach der Reformation des Barfüsserklosters den Siechen des alten und neuen Spitals anheim gefallenen Güter dahin, dass der Hof zu Vengen hinfort dem neuen Spital und die zwei Güter zu Kruppach (welche an Stelle des Hofes zu Viehhausen getreten waren), dem alten Spital verbleiben sollen. - Zeugen: Niclas Muffel, Hanns Coler und Hanns Schürstab der Ältere. Siegler: Matheis von Bibra und Melchior von Neuneck, Landkomthur der Ballei d. Ord. zu Franken und Komthur zu Ellingen. - Inseriert: Urkunde vom 14. April 1467 (siehe Nr. 515/1*).
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden 522
S. I. L. 250 Nr. 733
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden >> D-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung)
19.10.1467
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit anh. gut. Siegeln und Unterschrift des Notars Johannes Sperber
Überlieferung: Ausf.
Originaldatierung: G. am Montag nach S. Lucas tag des h. Ewangelisten etc. 1467
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1467
Monat: Oktober
Tag: 19
Äußere Beschreibung: Der Revers des Klosters vom 20. Mai 1420 ist inseriert (vgl. Seite 59)
Überlieferung: Ausf.
Originaldatierung: G. am Montag nach S. Lucas tag des h. Ewangelisten etc. 1467
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1467
Monat: Oktober
Tag: 19
Äußere Beschreibung: Der Revers des Klosters vom 20. Mai 1420 ist inseriert (vgl. Seite 59)
Bibra, Matheis von
Koler, Hans
Krauß, Jakob
Kreutzer, Elisabeth
Kreutzer, Heinrich
Muffel, Nikolaus
Neueneck, Melchior v.
Schürstab, Hanns
Sperber, Johannes
Volkamer (Volkmeir), Gottlieb
Kruppach (Gde. Engelthal, Lkr. Nürnberger Land)
Nürnberg, Barfüßer- (Franziskaner-) Kl.
Nürnberg, Spital, Altes
Nürnberg, Heilig-Geist-Spital
Viehausen am Osterberg
Wengen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:54 MESZ
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