Johann Georg von Hallweil, Obervogt zu Marbach, verkauft an seinen Schwager Friedrich von Breitenbach um 800 fl Kapital einen wiederkäuflichen Zins von jährlich 40 fl aus dem von ihm bewohnten Schloß zu Beihingen und den dazu gehörenden Plätzen, Scheuern, Ställen, Kellern, Hofraiten, Äckern, Wiesen und Weingarten. Die 800 fl schuldet der Aussteller dem Empfänger für den Verkauf der auf dessen Frau Radigunde entfallenen Hälfte des Schlosses von Beihingen, wovon Hans Wolf von Stammheim nach dem Tod seiner Frau Susanne der lebenslänglichen Nießbrauch zugestandenen hätte, die jener aber freiwillig abgetreten hat. Der Empfänger erhält das Recht, bei Zahlungsverzug die Güter des Ausstellers anzugreifen.