Reinhard (Reynher) von Brücken (Bruchenn) wird Diener des Johann Grafen zu Sp. und gelobt, zu dienen und zu helfen gegen alle jetzigen und künftigen Feinde des Grafen, soweit Eide und Ehre es zulassen; falls diese dem entgegenstehen, soll er in den Schlössern des Grafen bleiben und diese wehren helfen. Dafür sollen ihm jährlich 17 Mainzer (mentsche) Gulden gezahlt werden, je zur Hälfte an Weihnachten und im folgenden Mai. Reinhard bittet den Knappen Heinrich von Manderscheid, Herrn zu Nohfelden (Nafelden), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
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Reinhard (Reynher) von Brücken (Bruchenn) wird Diener des Johann Grafen zu Sp. und gelobt, zu dienen und zu helfen gegen alle jetzigen und künftigen Feinde des Grafen, soweit Eide und Ehre es zulassen; falls diese dem entgegenstehen, soll er in den Schlössern des Grafen bleiben und diese wehren helfen. Dafür sollen ihm jährlich 17 Mainzer (mentsche) Gulden gezahlt werden, je zur Hälfte an Weihnachten und im folgenden Mai. Reinhard bittet den Knappen Heinrich von Manderscheid, Herrn zu Nohfelden (Nafelden), um Besiegelung; dieser kündigt sein Siegel an.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 901
Sp. U 219
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1397 September 17
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 901. Sg. angeh., wie Nr. 2099, braun, l. besch.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Datum a. d. 1397 feria secunda post exaltationem sancte crucis."
Originaldatierung: "Datum a. d. 1397 feria secunda post exaltationem sancte crucis."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 901. Sg. angeh., wie Nr. 2099, braun, l. besch.
Originaldatierung: "Datum a. d. 1397 feria secunda post exaltationem sancte crucis."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 901. Sg. angeh., wie Nr. 2099, braun, l. besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ