Persönliche Dokumente
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UAT 582/21
UAT 582/ Karl Elliger (1901-1977), Nachlass
Karl Elliger (1901-1977), Nachlass >> Persönliche Dokumente
1915-1967
Enthält u.a.: Erinnerungsblatt an die Konfirmation, 1915; Lebenslauf, 1918; Reifezeugnis, 1919; Immatrikulationsurkunde Marburg, 1919; Abgangszeugnis Tübingen, 1921; Studienbücher Uni Münster, 1921 und 1923; Abgangszeugnis Uni Halle-Wittenberg, 1920; Protokoll und Zeugnis über die zweite theologische Prüfung, Münster, 1926; "Ratschläge für die Teilnehmer am Lehrkurs 1929 des Deutschen evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft des heiligen Landes"; Schreiben der bischöflichen Kanzlei in Münster auf den Austritt E. von den "Deutschen Christen", 1934; Ernennung zum außerordentlichen Professor, Leipzig, 1937; Mietvertrag Leipzig, 1937; Entlassung aus der SA, 1938; Wehrpass und Soldbuch; Urkunden über die Verleihung der Kriegsverdienstkreuze 1. und 2. Klasse, 1940 und 1945; Entlassungsschein aus der Kriegsgefangenschaft; Bescheid der Spruchkammer für den Lehrkörper der Universität Tübingen, 1949/50; Ernennungsurkunde zum ordentlichen Professor, Tübingen, 1950; Bescheid des Kultusministeriums Baden-Württemberg über Wiedergutmachung, 1956; Entpflichtungsurkunden, 1967; Porträtfotos (mit Pfeife).
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ