Abschriften in Oberlausitzer und Niederlausitzer Landessachen, Stellung der Niederlausitzer und der Oberlausitzer Standesherrschaften, Bd. 2
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 156 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 02 Topografie, Statistik, Landeskunde >> 02.03 Landeskunde >> 02.03.02 Ober- und Niederlausitzer Geschichte
18. Jh.
Enthält u. a.: Tradition des Markgraftums Niederlausitz an Herzog Christian, Administrator von Merseburg, 1657 (Bl. 1-8).- Schuldforderung der Solms-Wildenfels- und Schönberg-Pulsnitzer Erben gegenüber den Niederlausitzer Ständen wegen eines für Rudolf II. gegen Gewährung von Privilegien erborgten Kapitals, 1673-1727 (Bl. 9-26).- Lehnsstatus der ehemals Kleistschen Güter in der Niederlausitz, 1698 (Bl. 26-35).- Stellungnahme der Niederlausitzer Stände zur Tradition an Kursachsen, 1636 (Bl. 35-48, 62-72).- Instruktionen für den Syndikus der Stadt Luckau, 1670 (Bl. 49-55).- Ausübung der hohen Gerichtsbarkeit in der Niederlausitz durch den Kurfürsten, 1694-1695 (Bl. 56-61, 90-98).- Kurfürstliche Reskripte über den Durchmarsch kaiserlicher Truppen in der Niederlausitz, 1677 (Bl. 74-78).- Extrakte aus Kirchengebeten für Johann Georg II., 1657, 1684 (Bl. 88-90).- Schreiben Leopolds I. wegen der zwischen Johann Georg III. und Herzog Christian zu Merseburg entstandenen Differenzen wegen Milizverpflegungsgeldern sowie gegen die Abtretung der Niederlausitz an Christian I., 1685 (Bl. 98-101, 109-131).- Aufstellung der Kontribuenten im Bautzener und Görlitzer Kreis, 1685 (Bl. 101).- Vergleich zwischen dem Konsistorialdirektor der Niederlausitz und dem Abt des Klosters Neuzelle über das Patronatsrecht, 1673 (Bl. 138).- Bestätigung der Privilegien der Niederlausitzer Stände durch Ferdinand I., 1538 (Bl. 132-138).- Entscheidung des Königs Wladislaw von Böhmen in der Streitsache des Burggrafen Heinrich von Meißen und der Niederlausitzer Stände wegen des Besitzes von Spremberg, 1508 (Bl. 147-152).- Vorstellung der Niederlausitzer Stände gegen die Oberamtsregierung, 1666 (Bl. 152-157).- Aufgaben des Konsistoriums für die Niederlausitz, 1666 (Bl. 158).- Verfahren bei der Lehensnachfolge, 1652 (Bl. 158).- Beiträge zu den Einquartierungskosten für schwedische Soldaten, 1649 (Bl. 159).- Instruktionen für den Kammerprokurator der Niederlausitz, 1681 Bl. 160).- Steuerbewilligungsrecht der Niederlausitzer Stände, 1647 (Bl. 161).- Beiträge zu den Landesdefensionen, 1587 (Bl. 162-164).- Testament des Curt Reinecke von Callenberg auf Muskau, 1673 (Bl. 165).- Landtagsschluss wegen Reduzierung der von der Standesherrschaft Muskau aufzubringenden Steuern, 1668 (Bl. 190-197).- Erbbrief für Curt Reinicke von Callenberg über die Güter Oberpetershain und Niederpetershain, 1655 (Bl. 212-215).- Reskript wegen Zulässigkeit des Erwerbs der Rittergüter Sanitz und Zoblitz durch den Bürgerlichen Dr. Eichler aus Auritz, 1693 (Bl. 215-216).- Schreiben Leopold I. zur Beilegung des Muskau-Saganschen Grenzkonflikts, 1692 (Bl. 216).- Gerichtszuständigkeit bei Klagesachen Gerichtsherrschaft gegen Untertanen, 1692 (Bl. 219).- Beschwerde des Superintendenten Franciscus aus Muskau über die Einsetzung eines Konsistoriums, 1698 (Bl. 219-224, 267-271).- Steuerrückstände der Standesherrschaft Muskau, 1695 (Bl. 224).- Erteilung des freien Hofgerichts und anderer Privilegien an die Standesherrschaft Muskau, Exemtion vom Amt Görlitz, 1698-1699 (Bl. 224-234, 275-287).- Regelung der Gerichtsinstanzen für die Untertanen der Herrschaften Forst und Spremberg, 1698 (Bl. 230, 298).- Belehnung derer von Nostitz mit der Herrschaft Seidenberg und Abschluss von Kaufverträgen, 1694 (Bl. 235-239, 443-480).- Schriftwechsel über die Bestrafung von Juden aus Großglogau wegen Verletzung der Zollhoheit der Standesherrschaft Muskau, 1691 (Bl. 240).- Klage der brauberechtigten Bürger in Muskau gegen Curt Reinicke von Callenberg, 1689 (Bl. 273-274, 288).- Jurisdiktionsverhältnisse der Herrschaft Hoyerswerda, 1691 (Bl. 309-317).- Geldzahlung an Curt Reinicke von Callenberg als Landvogt für die Abtretung des Salzhandels sowie für die Lieferung von geschmiedeten Eisens an den sächsischen Kurfürsten, 1655 (Bl. 338).- Differenzen zwischen den Besitzern der Herrschaften Hoyerswerda, Muskau und Königsbrück über den Vorrang bei Landtagssitzungen, 1598 (Bl. 338-347).- Familiensachen Schellendorff auf Königsbrück, 1625-1638 (Bl. 353-402).- Verweigerung der Bestätigung eines Kaufes über das Rittergut Kleinduben durch die Besitzer der Herrschaft Sorau, 1692 (Bl. 404-421).- Anzeigen über Mängel im Gerichtswesen der Oberlausitz (Bl. 526-532).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:56 MEZ
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