Verwaltung des Guts Wolda durch die Familie von Bentinck
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U 186, 111
U 186 Familie Raet von Bögelscamp - Akten
Familie Raet von Bögelscamp - Akten >> 1. Akten >> 1.4. Haus Wolda
1602 - 1801
Enthaeltvermerke: Schreiben des Bevollmächtigten der Besitzer von Wolda, Adolf Friedrich Scherf und Obristlieut. Gisbert Aerensma, wegen Heranziehung der Woldaischen Heuerleute zu Diensten, an den bentheimschen Hofmeister von Etzbach 1684.; Zeugenverhör über die Beschaffenheit des Hauses Wolda 1710 Sept. 24; Beschwerde des B.A. v. Bentinck beim Grafen von Bentheim wegen unberechtigter Schatzung seiner Hintersassen 1715 Sept. 14; Extrakt aus den Bentheimschen Konferenzprotokollen wegen Schatzfreiheit der Woldaischen Höfe 1716 Juli 13; Übereinkunft wegen Ausübung der Jagd und Restituierung des Snaphahns mit dem Grafen von Bentheim 1721 Febr. 22; Zeugenaussagen wegen der Woldaischen Jagd und Beeinträchtigung durch bentheimsche Jäger 1722 Sept. 12; dgl. 1722 Sept. 13; Aussagen des J.D. und A.G. van Vilsteren in der gleichen Sache 1722 Dez. 9; Protestation an den Grafen von Bentheim dgl. 1722 Dez. 14; Auszug aus dem benth. Komitialprotokoll wegen der Woldaischen Jagdbeschwerden 1724 Mai 6; dgl. 1724 Mai 12; Beschwerde der Eingesessenen von Heesterhoeck im Laarwald über unberechtigtes Hullenmähen des Herrn von Wolter im Heesterhoecker Feld 1735 Mai 21; Gegenschrift des Herrn von Wolda (o.D.); Beschwerde des Küsters B. Craß in Laarwald über Nichtlieferung von Roggen durch den Herrn von Wolda 1760 Juni 16; Verpachtung eines Hausplatzes an Jan Ramling 1764 Febr. 14; Klage der Witwe des Küsters Bernh. Craß in Laarwald wegen verweigerter Roggenlieferung 1765 Juli 8; Erkenntnis der Regierung der Grft. Bentheim in Sachen v. Bentinck contra Eingesessene von Laarwald wegen Verkaufs von Zuschlägen 1765 Okt; Protokoll über die Begrenzung der Woldaischen Jagd 1777 Nov. 4; Anschrift dazu 1778 Mai 25; Vergleich wegen der Abgrenzung der gräflichen und woldaischen Jagddistrikte 1778 Mai 28; Zuweisung eines Zuschlags durch die Gemeinheit Laarwald an den Baron v. Bentinck 1781 März 15; Beschwerde des A. v. Bentinck über Beeinträchtigung der Markenberechtigung des Hauses Wolda gegenüber dem Hause Laar 1794 Febr. 18; Notizen über eine Schuld Beckmans in Vorwald an Capitain v. Bentinck 1799; Feuerversicherungsschein für Haus Wolda 1800 Dez. 29; Kostenrechnung im Prozeß v. Bentinck zu Wolda contra Witwe v. Bentinck zu Brecklenkamp geb. v. Haxthausen verehel. v. Reusch 1801 Juli 6. Enthält u.a. folgende Urkundenabschriften: 28.04.1602: Arnold Jobst, Graf zu Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt etc. schenkt dem Johan von Walderig zu Wolda eine Jagd- und Fischgerechtigkeit von seinem Haus bis an das gräfl. Holz im Tinholt bezw. von seinem Haus bis Emlichkamp.(Registraturvermerk: Dussen breeff in original is in de Kriegstyden anno (16)75 verkommen also alle de breeffschafften in Coverden gevloegtet wehren.) 07.09.1657: Ernst Wilhelm Graf zu Bentheim verspricht dem Jr. Adolf Friedrich Scherff, ihn in seinen Rechten bezüglich der Schatzfreiheit des Gutes Wolda gegenüber dem Richter zu Emblicheim zu schützen, vorbehaltlich anderer Verordnung. Unterschrift - Aufgedruckts Papiersiegel des Grafen 16.04.1700: G. Walrich van Bolzyrsema verpachtet an Hindrick dercks das Stück Land "by de Steen" auf 6 Jahre. Ondertyckent Wolda... Unterschriften. (Registraturvermerk: No 9) 13.04.1706: Vor Johan Franz von Beesten, Richter und Gograf der Herrlichkeit Emblichheim, verkauft der Herr von Walrich zu Wolda dem münsterschen Rittmeister van Bentinck das Haus Wolda mit Zubehör im Zubehör im Gericht Emmelcamp in der Gildschaft Laarwald für 17 100 Gulden. Emmelcamp .... Unterschriften G. Walrich, B.A. von Bentinck, M. Bentinck, Ferd. Sibin (Rentmeister), Joh. Franz von Beesten. Aufgedrücktes Gerichtssiegel mit Beestenschem Wappen 20.02.1719: Derck prenger bekennt, von dem Herrn von Wolda 16 Gulden aufgenommen zu haben. Zeugen: Hermen Wylens. (Registraturvermerk: Handtschrift van 16 Gulden haltent op Derck Prenger wonent by Herms Wylens) 08.10.1766: Baron von Bentinck auf Haus Wolda verkauft dem Hildebrand in´t Laer mehrere "Zingel" (Land) und Bäume. So geschieden op het huys Wolda.... Unterschriften: B.H. von Bentinck, Hillebrant Ensinck; Gerrit van Lage (Zeuge) 29.09.1784: Bernard von Bentinck verpachtet an Jakob Kram die Leibzucht von Brockmans Erbe, so wie es dessen Vater Hinrick Kram und Jakob selbst bisher in Pacht hatten. Gegeven Wolda.... Unterschrift. 24.03.1789: J. Hindrik E. Leemgraven und Wasse Leemgraven verkaufen dem Capitain Alexander von Bentinck für dessen Bruder Joachim von Bentinck, Harrn zu Wolda, ihre Hütte in der Hofesaat Wolda für 160 Gulden. Zoo geschied op het huys te Wolda... Unterschriften. (Registraturvermerk: Nro 5; ad No 3078E.) 16.01.1796: Capitain Alexander von Bentinck verpachtet an Adolf Lohuys und seine Ehefrau geb. Prengers das Buddentormhaus. So gescheen Wolda..... Unterschriften A. v. Bentinck, Zeichen der Pächter, Alexander Ertman und Jan van der Hosten. 05.10.1798: Lodolph of den Buddentoren und die gesamten Bauern der Gilde Laarwald bekennen, daß sie von Hindrick Wilden in het Voorwold 70 Gulden aufgenommen haben, wovon die Rente jährlich vom Erbe Buddentoren bezahlt werden soll. Ondertekent Voorwold.... Unterschrift. 17.05.1799: Derrik Jagens und Gerryt Jan Gebbe verkaufen dem Capitain van Bentinck zu Wolda eine freie Austrift in der Mark der Gemeinde Laarwald. Laar.... Unterschriften.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ
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