Verteilung der Verlassenschaft des Johann Georg Wolf, Winkelmann zu Wernspach.
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D 4 Nr. 1027
D 4 Siechkobel St. Jobst
Siechkobel St. Jobst
1782 - 1794
Enthält u.a.:
Anzeige des Todes und der Verlassenschaft des Johann Georg Wolf durch Johann Paul Schmid zu Wernspach, auf dessen Gut er gelebt hatte. Als Erben werden von Schmid Johann Georg Wolfs Sohn Hanns Georg, Salvegardist in Velden, und Anna Maria (Tochter seines zweiten, verstorbenen Sohns Stephan Wolf zu Erlenstegen, 13 Jahre alt, Vormund ist Johann Peter Herzog, Gärtner im Schübelsgarten) angegeben.
Das Kastenamt Heilsbronn verbietet seinem Untertan Mathes Seizinger zu Aich, an die Erben des Johann Georg Wolf 90 fl auszuzahlen, die er diesem noch wegen eines Wiesenkaufes geschuldet hatte, da die uneheliche Tochter des Stephan Wolf, Catharina (26 Jahre, Dienstmagd zu Windsbach) beim großväterlichen Erbe bedacht werden soll.
Entwurf des Teilungszettels für das Erbe des Johann Georg Wolf.
Quittungen über den Erhalt der Erbteile von Johann Georg Wolf jun., Catharina Wolfin und Anna Maria Wolffin (nach deren Volljährigkeit).
Schuldschein und Quittung über eine Schuld von 6 fl des Johann Georg Wolf bei Sekel Jacob, Jude zu Windsbach.
Anzeige des Todes und der Verlassenschaft des Johann Georg Wolf durch Johann Paul Schmid zu Wernspach, auf dessen Gut er gelebt hatte. Als Erben werden von Schmid Johann Georg Wolfs Sohn Hanns Georg, Salvegardist in Velden, und Anna Maria (Tochter seines zweiten, verstorbenen Sohns Stephan Wolf zu Erlenstegen, 13 Jahre alt, Vormund ist Johann Peter Herzog, Gärtner im Schübelsgarten) angegeben.
Das Kastenamt Heilsbronn verbietet seinem Untertan Mathes Seizinger zu Aich, an die Erben des Johann Georg Wolf 90 fl auszuzahlen, die er diesem noch wegen eines Wiesenkaufes geschuldet hatte, da die uneheliche Tochter des Stephan Wolf, Catharina (26 Jahre, Dienstmagd zu Windsbach) beim großväterlichen Erbe bedacht werden soll.
Entwurf des Teilungszettels für das Erbe des Johann Georg Wolf.
Quittungen über den Erhalt der Erbteile von Johann Georg Wolf jun., Catharina Wolfin und Anna Maria Wolffin (nach deren Volljährigkeit).
Schuldschein und Quittung über eine Schuld von 6 fl des Johann Georg Wolf bei Sekel Jacob, Jude zu Windsbach.
Umfang/Beschreibung: 24 Prod.
Archivale
Indexbegriff Person: Herzog, Johann Peter
Indexbegriff Person: Jacob, Sekel
Indexbegriff Person: Schmidt, Johann Paul
Indexbegriff Person: Seizinger, Mathias
Indexbegriff Person: Wolf, Anna Maria
Indexbegriff Person: Wolf, Johann Georg
Indexbegriff Person: Wolf, Katharina
Indexbegriff Person: Wolf, Stephan
Indexbegriff Sache: Klassifikation D-Bestände: Wernsbach
Indexbegriff Person: Jacob, Sekel
Indexbegriff Person: Schmidt, Johann Paul
Indexbegriff Person: Seizinger, Mathias
Indexbegriff Person: Wolf, Anna Maria
Indexbegriff Person: Wolf, Johann Georg
Indexbegriff Person: Wolf, Katharina
Indexbegriff Person: Wolf, Stephan
Indexbegriff Sache: Klassifikation D-Bestände: Wernsbach
Aich
Erlenstegen
Heilsbronn
Schübelsgarten
Velden
Wernsbach
Windsbach
Verlassenschaft
Winkelmann
Todesanzeige
Erbe
Salvegardist
Vormund
Gärtner
Kastenamt Heilsbronn
Dienstmagd
Teilungszettel
Quittung
Erbteil
Schuldschein
Schuld
Jude
Schutzjude
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ