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Memoriale und Beschwerden wegen rückständiger
Gelder
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Enthält: - Gesuche der Trompeter an den Etatspräsidenten Schweder Dietrich Kleihe bzw. die Regierung vom November 1668 bzw. April 1669 um Zahlung der versprochenen Gelder wegen ihrer Aufwartung bei der bremischen Huldigung, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Landrentmeister vom Juli 1669 wegen Auszahlung der Gelder - Gesuche der Offiziere der Niedersächsischen Kreistruppen, Kapitän Johann Wilhelm Brümmer, Leutnant Friedrich Augustus Freiherr vom Stain und Fähnrich Friedrich von Calenberg, vom Dezember 1668 und Januar 1669 um Zahlung rückständiger Besoldung, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die bremischen Landstände vom Januar 1669 - Gesuche der Rittmeister der Ritterpferde, Otto von der Beck und Ernst Friedrich von Niemitz, vom Februar 1669 um Zahlung der Besoldung an ihre Unteroffiziere; Gesuch der beiden vom Februar 1670 um Zahlung ihrer rückständigen Besoldung - Beschwerdeschriften des Königsmarck'schen Regimentssekretärs Christian Schliemann vom August und Oktober 1670 gegen den Kontributionseinnehmer in Assel, Peter Wetegrove, wegen rückständiger Gelder für den Regimentsstab, mit nachfolgenden Regierungsmandaten an Wetegrove wegen Zahlung der Gelder
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.