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Rechtsstreitigkeiten zwischen den Untertanen im Freien Grund Burbach und Selbach einerseits und den dortigen Junkern von Langenbach und von Selbach andererseits wegen der Erbauung einer neuen Hütte zu Wahlbach
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Rechtsstreitigkeiten zwischen den Untertanen im Freien Grund Burbach und Selbach einerseits und den dortigen Junkern von Langenbach und von Selbach andererseits wegen der Erbauung einer neuen Hütte zu Wahlbach
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 23. Bergwerke, Hütten und Hämmer >> 23.2. Spezialia (nach den Hütten alphabetisch geordnet)
1590-1596
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschriften von Aktenauszügen und Berichten über die Erbauung der von Langenholdinghausenschen neuen Hütte zu Wahlbach aus den Jahren 1476, 1590, 1593 und 1596-1598; Rechtsstreit zwischen Adolph Philipp von Heller im Grund Selbach einerseits und Wilhelm von Langenbach zu Burbach sowie Gottfried von Selbach, genannt Quadfasel, andererseits wegen der Errichtung einer neuen Massenhütte (1590); Suppliken der sich streitenden Parteien; Beschwerde der Untertanen im Grund Selbach über den Bau einer neuen Massenhütte bei Wahlbach (1590); Supplik sämtlicher Gewerken und Hüttenleute der Hütte im Grund wegen verursachter Beschwernisse durch den Betrieb der von den Junkern von Selbach errichteten Hammer- und Blashütte auf der Heller (16.05.1594); Gesuche sämtlicher Gewerken und Hüttenleute der Hütte im Grund um Abschaffung der reparierten Hütte auf der Heller (1595-1596). Enthält auch: Supplik sämtlicher Massenbläser und Hammerschmiede im Amt Siegen wegen Kahlen- und Eisenhandels (ohne Datum, nach 1585). Korrespondenten u.a.: Adolph Philipp von Heller (Grund Selbach), Heinrich IV. Graf zu Sayn, Wilhelm von Langenbach, Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Gottfried von Selbach genannt Quadfasel, Philipp von Langenbach, Johann Mans (Burbach), Witwe Magdalena von Selbach, Amtmann Johann Reyprecht von Büdingen,
27 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.