Bürgermeister, Schöffen und Bürger zu Montabaur bekunden ihren Vertrag mit dem Grafen Gerhard zu Diez, der bestimmt: Alle ihre Wagen, die mit Gewand und andern Gütern durch die Grafschaft Diez fahren, haben 4 alte große Königsturnosen zu zahlen, alle Karren 2; die Wagen sollen mit 6 Pferden bespannt sein, nur bei nassem Wetter und schlechten Wegen mit mehr; der Graf soll stets Geleit stellen durch sein Gebiet; von den Rückfrachten, die sie von Frankfurt, Friedberg und Mainz nach Montabaur zurückführen, es sei Wein oder andere Güter, sollen sie keinen Zoll oder Geleitgeld geben; der Graf hat aber doch Geleit zu stellen.
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Bürgermeister, Schöffen und Bürger zu Montabaur bekunden ihren Vertrag mit dem Grafen Gerhard zu Diez, der bestimmt: Alle ihre Wagen, die mit Gewand und andern Gütern durch die Grafschaft Diez fahren, haben 4 alte große Königsturnosen zu zahlen, alle Karren 2; die Wagen sollen mit 6 Pferden bespannt sein, nur bei nassem Wetter und schlechten Wegen mit mehr; der Graf soll stets Geleit stellen durch sein Gebiet; von den Rückfrachten, die sie von Frankfurt, Friedberg und Mainz nach Montabaur zurückführen, es sei Wein oder andere Güter, sollen sie keinen Zoll oder Geleitgeld geben; der Graf hat aber doch Geleit zu stellen.
170 I, U 593
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1351-1375 >> 1364
1364 Januar 18
Ausfertigung, Pergament, das schöne Siegel der Stadt Montabaur beschädigt: + SIGILL.. -- OPIDANORVM IN MONTHABVR, im Feld unter einem Turmbau mit 2 Seitentürmchen sitzend der h. Petrus mit Schlüssel und Stab in den Händen, unter den zu beiden Seiten anschließenden Bogen mit überragenden Türmen der Trierer Schild auf jeder Seite, das ganze vorn abgeschlossen mit Mauerzinnen
Urkunde
vgl. Arnoldi, Miscellaneen 57
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ