Heinrich Planckh zu Eutendorf schwört Urfehde nach Entlassung aus dem Gefängnis der Schenken Christof und Jörg von Limpurg, in das er kam, da er etliche Jahre als Hühnervogt von Christof und Jörg von Limpurg "seumig und hinlässig mit Einbringung der Leibsteuer" war; hat etliche Hauptrecht von leibeigenen Leuten hinter dem Rücken der herrschaftlichen Amtleute verkauft und das Geld verspielt, verspricht Entschädigung. Bürgen: Peter Lon der Alte, Görig Bart, Jörg Gotmacher, Kilian Gößwein, Jörg und Leonhard, die Störchlin und Enderlin Gwär, alle zu Eutendorf; als Unterpfand gibt er das Erblehen zu Eutendorf, "darauf ich sitz, meine 2 Weinberge daselbst und an der Sundhalden, der eine zwischen Görig Gößwein von Altdorf und Jörg Störchlins obgen Weinberg, der andere zwischen meiner Mutter Weinberg und dem Eichwald, meine ganze Habe, 40 rh. fl., "eine breite Bestat" , 2 Kühe, 4 Kälber und 2 Stier, so Herr Eberhard Weidner, Pfarrer zu Eutendorf, meiner Mutter, Agnes Baurbeckin, seiner Magd, schuldig ist, einen Weinberg zu Eutendorf an der Sundhalden zwischen Heinrich Plancken und Caspar Potmacher Weinberg gelegen, ist alles frei ledig.