Vom Kapuzinerpater Christian Müllerklein beim Hospitio auf dem Michaelsberg eingereichtes Gesuch um Austeilung eines Zertifikats, dass er auf dem Michaelsberg als beständiger Kaplan der katholischen Gemeinde des Oberamts Bönnigheim angestellt sei, damit er sich in dieser Eigenschaft nach dem punkto 7. der in den kurpfalz-bayrischen Landen wegen der Erbfähigkeit der Mönche gemachten Verordnung vom 17. November 1803 zur Erwerbung der ihm durch den Tod seines Vaters zu Karlstadt im Würzburgischen angefallenen Erbschaft gehörig legitimieren könne (Bönnigheim, Michaelsberg, Karlstadt im Würzburgischen)
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Vom Kapuzinerpater Christian Müllerklein beim Hospitio auf dem Michaelsberg eingereichtes Gesuch um Austeilung eines Zertifikats, dass er auf dem Michaelsberg als beständiger Kaplan der katholischen Gemeinde des Oberamts Bönnigheim angestellt sei, damit er sich in dieser Eigenschaft nach dem punkto 7. der in den kurpfalz-bayrischen Landen wegen der Erbfähigkeit der Mönche gemachten Verordnung vom 17. November 1803 zur Erwerbung der ihm durch den Tod seines Vaters zu Karlstadt im Würzburgischen angefallenen Erbschaft gehörig legitimieren könne (Bönnigheim, Michaelsberg, Karlstadt im Würzburgischen)
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Bü 3244
Zimmer lit. D, Schrank VI [eigentlich "6"], Fach 20, Fasz. 13
Zimmer lit. H, Schrank 5, Fach 17, Bund 101, Nr. 13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten)
Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) >> 33. Erbschaften
1804
Qu. 1-7
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ