Jakob Blocher, wohn- und seßhaft zu Fischingen in der gräflich hohenzollerischen Herrschaft Wehrstein, bekundet, einen Hof und ein Lehengut zu Fischingen mit allem Zubehör und allen Zinsen, Gülten und Beschwerungen gekauft zu haben von Graf Schweickhardt von Helfenstein, Freiherr zu Gundelfingen und Gonningen, fürstlich bayerischem Rat und Statthalter zu Landsberg, von Graf Karl von Hohenzollern, Sigmaringen und Veringen, Herrn zu Haigerloch und Wehrstein, des hl. römischen Reiches Erbkämmerer, römisch kaiserlicher Majestät Rat und Hauptmann der Herrschaft Hohenberg, und von Gräfin Katharina zu Hohenzollern, Freiin zu Welsperg und Primör, Witwe des verstorbenen Grafen Christoph zu Hohenzollern, Sigmaringen und Veringen, Herrn zu Haigerloch und Wehrstein, des hl. römischen Reiches Erbkämmerers und Kämmerers des Erzherzogs Ferdinand zu Österreich, als verordneten und an kaiserlich Kammer zu Speyer bestätigten Vormünder der hinterlassenen Junker und Fräulein. Von der 1300 Gulden betragenden Kaufsumme hat der Käufer 450 Gulden bar bezahlt. Er verspricht, die noch schuldigen 850 Gulden unverrufter Münze und Landeswährung so zu begleichen, daß er von 1598 an alljährlich 8 Tage vor bis 8 Tage nach Johannis [17. Juni bis 1. Juli] 40 Gulden bezahlt

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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