Edelherr Simon (I.) zur Lippe verkauft mit Zustimmung seiner Gemahlin Alheyde und ihrer Erben Bernhard, Dompropst zu Paderborn, Hermann, Propst zu Höxter, Heinrich, Theoderich (crucifer), Otto, Symon, Mechilde, Alheyde und Heylewig für 850 Mark Osnabrücker Pfennige ihre Zehnten in Biest und in Brake (Brac) neben den Mauern der Stadt Lemgo mit allen Rechten, wie sie sie von ihren Voreltern ererbt haben, und Zubehörungen den Schwestern in Lohde Augustinerordens, die nach Lemgo übersiedeln, unter der Bedingung, daß sie von der genannten Summe 100 Mark erst dann zu bezahlen brauchen, wenn Symon oder seine Erben innerhalb eines Jahres ihnen das Eigentum vom Bischof von Paderborn, von dem sie die Zehnten zu Lehn haben, verschafft haben wird, andernfalls sie über die 100 Mark anders verfügen können. Außerdem verpflichten er und sein Erben sich, die Zehnten an den Bischof zu resignieren, wann es verlangt wird. Auch belehnt er, damit die Schwestern keinen Schaden haben, Alrad Schwarz, Gottschalk Duker, Heinrich von Ickenhusen, Ritter, Arnold von Barichusen, Johann von Huckenhusen, Henrich von Milse, Bürger in Lemgo oder andere, wenn der eine oder andere ausfällt. Acta sunt hec in castro Brac ... Zeugen: Johann von Busko, Prior des Mindener Predigerordens, Lambert Scalvus (Wend), Hermann Sclavus, Frederich Sclavus, Alrad Schwarz, Gottschalk Duker, Henrich von Ickenhusen, Ritter, Arnold von Barichusen, Bürgermeister. Es siegeln Simon zur Lippe, Alheide, Propst Bernhard und die Stadt Lemgo. Original auf Pergament mit vier anhängenden Siegeln (etwas zerbrochen und lose).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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