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Münsterische Stiftsfehde, Bd. 2
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Enthaeltvermerke: Enthält: - Fehdeansagen an die Partei der Stadt Münster und der Grafen von Hoya (Aufzeichnung nach Art eines Registraturbuchs, Papier, S. 1-6, Direktschrift einer Schreiberhand, mit Übersicht über die Namen), 1450-1451 - Weitere Fehdeansagen, 1452 - Verhandlungen des Ferry de Beauvoir mit Herzog Philipp von Burgund über Instruktionen für Johannes van Croy und Jakob van Lalaing zur Vertretung der Interessen Herzog Johanns (I.) von Kleve in Rom, Mai/Juni 1451) - Bündnis zwischen Herzog Johann (I.) von Kleve, Graf Johann von Hoya, Dompropst Erich von Hoya und der Stadt Münster, sowie Verpfändung der Ämter Dülmen und Stromberg an den Herzog von Kleve unter Vorbehalt der Einlösung bzw. des Austausches mit den Ämtern Ahaus und Ottenstein (Registraturbuch, Papier, S. 1-11 beschriftet, Direktschrift einer Schreiberhand, davon S. 1-4 Verpfändung, S. 5-11 Bündnis) (Juni 1451) - Vergleich zwischen den Brüdern Goswin und Rutger Ketteler einerseits und dem Münsterschen Bürgermeister Cordt van der Wick und seiner Frau Gertrud andererseits über einige von Cordt Ketteler an Wicks Schwiegervater Heydenreich Korff verpfändete Güter im Stift Münster, unter Beteiligung des Lubbert Torck, dann des Ludolph von Oer, und des Hermann Minnenpreis als Parteigänger der Ketteler, bzw. des Bürgermeisters Gert Cleyhorst und des Sekretärs Conrad Polmann als Parteigänger des Wick (Juni/Nov. 1451) - Absage der mit Walram von Moers bei der Tagfahrt zu Werth vereinbarten Unterhandlungen (Juni 1451) - Fehdeansage des Herzogs Johann (I.) von Kleve und seiner Räte und Amtsleute Johann van den Loe, Otto van Wylich, Elbert van Alpen, Goissen Steck, Kracht Steck, Robert Stail van Holstein, Sybert van Züllenhart, Heinrich von Wytenhorst, Johann van Hanxleden, Rutger van Honnepel, Derick van der Mark und Gerrit Spain an die Partei der Grafen von Moers (Juni 1451) - Verhandlungen zwischen Herzog Philipp von Burgund und Papst Nikolaus V. wegen der Wahl des Erich von Hoya anstelle des Walram von Moers zum Bischof von Münster (Juni 1451) - Bündnis zwischen Herzog Johann (I.) von Kleve, Graf Johann von Hoya und der Stadt Münster gegen die Herren von Gemen (Sept. 1451) - Entsendung des Ferry de Beauvoir und des Arnold van Loe als klevische Gesandte nach Rom, besonders wegen des Schutzes der klevischen Kirchen vor dem Bann durch Walram von Moers (Nov./Dez. 1451) - Behandlung der bei Vreden gemachten Gefangenen durch Herzog Johann (I.) von Kleve, Graf Johann von Hoya und die Stadt Münster ("Weseler Vertrag") (Dez. 1451)
Sachakte
Hoya
Croy
Lalaing
Hoya
Dompropst
Dülmen
Stromberg
Ahaus
Ottenstein
Ketteler, Rutger
Ketteler
Wick
Gertrud
Ketteler
Korff, Heydenreich
Münster
Torck, Lubbert
Oer
Minnenpreis, Hermann
Cleyhorst, Gert
Polmann, Conrad
Moers
Werth
Loe
Wylich
Alpen
Steck, Kracht
Stail, Robert
Züllenhart
Wytenhorst
Hanxleden
Honnepel
Mark
Spain
Moers
Burgund
Nikolaus
Gemen
Beauvoir
Loe
Rom
Vreden
Weseler
Hoya
Kleve
Erich
Bürgermeister
Münster
Münster
Steck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.