Fürstentum Pfalz-Neuburg, Deputatfürstentum Pfalz-Vohenstrauß (Bestand)
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Fürstentum Pfalz-Neuburg, Deputatfürstentum Pfalz-Vohenstrauß
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1581-1597
Vorwort: Das Deputatfürstentum Pfalz-Vohenstrauß wurde 1581 für Pfalzgraf Friedrich (11.8.1557 - 17.12.1597), einem nachgeborenen Sohn des Pfalzgrafen Wolfgang von Pfalz-Neuburg (+ 11.6.1569), aus der Halbscheid des Gemeinschaftsamtes Parkstein-Weiden, dem Pflegamt Flossenbürg mit der Vogtei Münchshof sowie dem Richteramt Vohenstrauß gebildet. Herrschaftsmittelpunkt war anfangs das Veste Haus in Weiden, später die neu errichtete Friedrichsburg bei Vohenstrauß. Nach dem kinderlosen Tod Pfalzgraf Friedrichs fielen die Ämter wieder an Pfalz-Neuburg zurück. Die Friedrichsburg blieb weiter Residenz seiner Witwe Katharina Sophia (+ 10.5.1608) sowie ihrer Schwestern Amalie und Anna Maria von Liegnitz, Brieg und Goldberg.
Ein Großteil der bei der Regierung des Deputatfürstentums Pfalz-Vohenstrauß angefallenen Unterlagen gelangten wohl über Neuburg in die Obhut des 1615 errichteten Fürstentums Pfalz-Sulzbach, in deren "Geheime Registratur" sie sich auch heute wieder befinden.
Der vorliegende Bestand "Fürstentum Pfalz-Neuburg, Deputatfürstentum Pfalz-Vohenstrauß" enthält die Akten, die sich in den Pertinenzbeständen des Staatsarchiv Amberg (v.a. Ämter Floß, Parkstein, Vohenstrauß und Weiden) ermitteln ließen, sowie die Akten, die über Abgaben des Bayerischen Hauptstaatsarchivs und des Staatsarchivs Neuburg (sog. Neuburger Abgaben) nach Amberg gelangten. Seine Ordnung orientiert sich an der Gliederung der Geheimen Registratur und weiterer Pfalz-Sulzbacher zentralbehördlicher Bestände.
Ein Großteil der bei der Regierung des Deputatfürstentums Pfalz-Vohenstrauß angefallenen Unterlagen gelangten wohl über Neuburg in die Obhut des 1615 errichteten Fürstentums Pfalz-Sulzbach, in deren "Geheime Registratur" sie sich auch heute wieder befinden.
Der vorliegende Bestand "Fürstentum Pfalz-Neuburg, Deputatfürstentum Pfalz-Vohenstrauß" enthält die Akten, die sich in den Pertinenzbeständen des Staatsarchiv Amberg (v.a. Ämter Floß, Parkstein, Vohenstrauß und Weiden) ermitteln ließen, sowie die Akten, die über Abgaben des Bayerischen Hauptstaatsarchivs und des Staatsarchivs Neuburg (sog. Neuburger Abgaben) nach Amberg gelangten. Seine Ordnung orientiert sich an der Gliederung der Geheimen Registratur und weiterer Pfalz-Sulzbacher zentralbehördlicher Bestände.
Fürstentum Pfalz-Neuburg, Deputatfürstentum Pfalz-Vohenstrauß
73
Bestand
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ
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