Bericht of Investigation of Alleged War Crime.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 047/0351a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 47
former reference number: 266a, Folio 47
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
20. Jahrhundert
Adressat: Commanding General, Twelfth Army Group, APO 655, U. S. Army
Das Lager Plattling wurde am 25.04.1945 durch amerik. Truppen befreit, ca. 60 kranke Häftlinge blieben zurück, die erschossen werden sollten, was aber durch einen deutschen Major verhindert wurde. 51 ehem. Häftlinge wurden in das Plattlinger Kreiskrankenhaus gebracht, am 29.04.1945, 9 starben, 1 oder mehr wurden in ein Irrenhaus gebracht, da sie durch Schläge auf den Kopf geistesgestört waren. Ca. 316 Häftlinge sind südwärts Eggenfelden marschiert, jedoch mit unbekanntem Bestimmungsort. Die schwachen und erschöpften Häftlinge wurden ermordet. 60 Morde geschahen zwischen dem Lager und Eggenfelden, von denen 8 zwischen dem Lager und Otzing stattfanden.
Das Lager Plattling wurde am 25.04.1945 durch amerik. Truppen befreit, ca. 60 kranke Häftlinge blieben zurück, die erschossen werden sollten, was aber durch einen deutschen Major verhindert wurde. 51 ehem. Häftlinge wurden in das Plattlinger Kreiskrankenhaus gebracht, am 29.04.1945, 9 starben, 1 oder mehr wurden in ein Irrenhaus gebracht, da sie durch Schläge auf den Kopf geistesgestört waren. Ca. 316 Häftlinge sind südwärts Eggenfelden marschiert, jedoch mit unbekanntem Bestimmungsort. Die schwachen und erschöpften Häftlinge wurden ermordet. 60 Morde geschahen zwischen dem Lager und Eggenfelden, von denen 8 zwischen dem Lager und Otzing stattfanden.
Headquarters Third United States Army, Office of the Judge Advocate
Art: Durchschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ