1.) Der Burgsitz, die Hofreite und der Garten zu Kirchhain [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] bei den Neuenburg; 2.) 14 Morgen Wiesen auf dem Werflo...
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Urk. 14, 10126
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Radenhausen, Nr. 1
A I u, von Radenhausen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ra >> Radenhausen, von >> 1349-1699
1459 Februar 02
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der Burgsitz, die Hofreite und der Garten zu Kirchhain [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] bei den Neuenburg; 2.) 14 Morgen Wiesen auf dem Werfloh [zu Kirchhain]; 3.) sechs Morgen Wiesen zu Kirchain, die der verstorbene Berthold Übelacker und dann der verstorbene Vater des 1442 Belehnten, Adolf von Radenhausen, als Lehen gehabt hatten, alles als Burglehen; 4.) das Gut, das Heinrich Side (Syde) gehört hatte, an Äckern, Wiesen und Gärten zu Kirchhain; 5.) ein Gütchen zu Langenstein [Stadtteil von Kirchhain, Lkr. Marburg-Biedenkopf] und ein Hof zu Langenstein, den der verstorbene Gilbert von Radenhausen von dem verstorbenen Konrad Treisbach gekauft hatte; 6.) dazu ein Morgen Wiesen, gelegen unter dem (Buren) zwischen den Wiesen des Deutschen Ordens, die auf die alte Wiese stößt, als Mannlehen.
Belehnte/r: Johann von Radenhausen, hessischer Amtmann
Abschrift des Lehnsreverses.
Abschrift des Lehnsreverses.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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