Vor Ort: Auf der Suche nach verschleierten Frauen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160125/203
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
15. September 2016
Unsere Vor-Ort-Reporterin Alix Koch ist in Stuttgart und Baden-Baden unterwegs. Sie will vollverschleierte Frauen treffen, mit ihnen ins Gespräch kommen.
Was halten sie von der Burka-Debatte im Land? Warum sind Burka und Niqab so wichtig? Können sie die Ängste in der Bevölkerung verstehen? Unsere Reporterin fährt nach Baden-Baden, wo es viele Burka-Trägerinnen geben soll. Meist Touristinnen. Doch allzu viele Burkat-Trägerinnen begegnen ihr nicht. Dafür trifft sie Passanten, denen der Anblick einer vollverschleierten Frau Angst macht.
Die Burka müsse vollständig verboten werden, nicht nur auf Ämtern und in der Schule, wie es jetzt von Teilen der CDU gefordert wird, hört sie. Und immer wieder: Die Politik nehme die Wähler nicht mehr ernst.
Auch Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Meßkirch machen sich Luft. Sie sind voller Wut auf "die in Stuttgart und Berlin", vor allem die Vorsitzende Christa Golz: "Wir müssen das doch ausbaden, wenn das generelle Burka-Verbot nicht kommt. Wir haben den Eindruck, dass der CDU in Stuttgart der Koalitionsfrieden wichtiger ist als der Wille der Bürger."
Was halten sie von der Burka-Debatte im Land? Warum sind Burka und Niqab so wichtig? Können sie die Ängste in der Bevölkerung verstehen? Unsere Reporterin fährt nach Baden-Baden, wo es viele Burka-Trägerinnen geben soll. Meist Touristinnen. Doch allzu viele Burkat-Trägerinnen begegnen ihr nicht. Dafür trifft sie Passanten, denen der Anblick einer vollverschleierten Frau Angst macht.
Die Burka müsse vollständig verboten werden, nicht nur auf Ämtern und in der Schule, wie es jetzt von Teilen der CDU gefordert wird, hört sie. Und immer wieder: Die Politik nehme die Wähler nicht mehr ernst.
Auch Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Meßkirch machen sich Luft. Sie sind voller Wut auf "die in Stuttgart und Berlin", vor allem die Vorsitzende Christa Golz: "Wir müssen das doch ausbaden, wenn das generelle Burka-Verbot nicht kommt. Wir haben den Eindruck, dass der CDU in Stuttgart der Koalitionsfrieden wichtiger ist als der Wille der Bürger."
0'05
Audio-Visuelle Medien
Bix, Insa; Kommunalpolitikerin (CDU)
Golz, Christa; Kommunalpolitikerin (CDU)
Thoma, Karl-Heinz; Kommunalpolitiker (CDU)
Baden-Baden BAD; Burka
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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